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Irgendwie

Grenztiere – Vinzenz Hoppe

Im Reich der Tiere gibt es Wesen, die Grenzgänge zur Überlebensstrategie gemacht haben. Eine bestimmte Orcapopulation lässt sich beispielsweise gezielt an den Strand spülen, um dort ruhende Robben zu erlegen. Diese Jagdweise ist riskant, ja lebensgefährlich – und zugleich lebenssichernd. Eine Form der Grenzinnovation. Wer Beute machen will, muss dorthin, wo das eigene Element eigentlich endet.

Wenn man so will, ist auch mein Chef eine Art Grenztier. Er gibt sich nie ganz mit dem sicheren Wasser zufrieden, sondern lauert an der Peripherie des Möglichen. Dort, wo andere vorsichtig werden, beginnt für ihn oft erst der interessante Bereich. Er riskiert, aufzulaufen, vielleicht sogar zu stranden – aber nicht aus Versehen, sondern als Teil einer Bewegung.

Die Strandung ist bei ihm keine Panne, sondern eine mitgedachte Option. Vielleicht sogar eine Haltung. Denn wer Neuland betritt, muss akzeptieren, für einen Moment unbeholfen auszusehen – zu weit draußen, zu weit drüben, nicht mehr ganz im eigenen Element. Auf sympathische Weise gesteht er diese Haltung auch seiner Schülerschaft und vor allem seinen Kolleginnen zu. Auch sie dürfen Grenzen überschreiten, wenn diese Überschreitung produktiv wird. Genau daraus entsteht Innovation.

In jedem Fall aber ist er überzeugt: Sein Abgang ist keine Strandung. Eher eine Rückkehr.

 

ORCA – DER STRAND

Wir verlassen das Wasser.
Wir wissen, was wir tun.

Wir sind kein Unfall der Evolution.
Wir sind Planung.
Wir sind Präzision.

Der Strand ist nicht unser Feind.
Der Strand ist das Argument.

Kein Transit.
Kein Niemandsland.
Der Strand ist Heterotopie.
Echt und uneinlösbar.

Wir sind die Erzählung vom Risiko.
Die Behauptung im falschen Raum.

Wir sind der Beweis, dass es keine Natur gibt.
Nur Entscheidungen.
Nur Strategien.
Nur Überschreitungen mit Zähnen.

Und manchmal bleiben wir liegen.
Das gehört dazu.

Wer nie strandet,
hat nie gewagt,
hat nie begriffen,
was ein Raum ist.

Wer nie strandet, bleibt harmlos.

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Irgendwie

Ehemalige Schüler:innen – heutige Lehrer:innen

 Anfang der 10er Jahre wurde ein neuer Typus Lehrkraft geboren: Der der ehemaligen Schüler:innen. Was anfangs wie ein unwahrscheinlicher Einzelfall anmutete, hat mittlerweile Methode. Das RLG zählt inzwischen neun solcher Fälle und weitere stehen bereits in den Startlöchern. Dass die Rückholaktionen so häufig klappen und dass das RLG ein Ort ist, an den man gerne zurückkehrt, ist natürlich zu einem großen Anteil Herr Treptows Verdienst. Wir Ehemalige sind dem Alten sehr dankbar für diese Möglichkeit der Rückkehr an diesen von uns so sehr geliebten Ort.

Wie es sich anfühlen kann, vom Schüler-Team ins Lehrkräfte-Team zu wechseln, illustriert der folgende Text. In ungekürzter Fassung erschien er 2016 in der Festschrift zum 25jährigen Bestehen des neuen Gymnasiums an der Kissingenstraße „25 von 109“ und wurde von zwei ehemaligen Schülern, die nun Lehrer am RLG sind, verfasst.

 

Seitenwechsel

Es ist der 25.6.2002 und vier Jahre bevor im Zuge des Heimturniers der Begriff des Public Viewings eigentlich erst erfunden beziehungsweise mindestens neu definiert wird, weht zum ersten Mal seit 1996 wieder ein Hauch von kollektiver Fußballbegeisterung durch das Land, denn die nicht ganz zu Unrecht als Rumpelfußballklub verschriene deutsche Nationalmannschaft hatte es irgendwie in das Halbfinale der Fußball-WM in Japan und Südkorea geschafft. Für uns frisch pubertierende und daher eigentlich mit anderen Dingen beschäftigte Sechst- beziehungsweise Siebtklässler bedeutet das dank eines fußballbegeisterten Schulleiters und den in der mitteleuropäischen Zeitzone am Vormittag stattfindenden Spielen vor allem eins: drei Stunden Ausfall!

Die Schulleitung hat ein gemeinschaftliches Fußballschauen angeordnet, immerhin geht es um den Einzug ins Finale. Der nicht ganz unproblematische Ort dieser Veranstaltung soll die damals kurz vor der Sanierung stehende Aula sein und es dauert nicht lange, bis ein durch Hören-Sagen katalysiertes Gerücht zu einer für uns unumstößlichen Wahrheit heranreift. Es dürfe im Falle eines Tores nicht zu laut gejubelt werden, da die Achillesferse des RLO schließlich einsturzgefährdet sei. Okay, denken wir, kein Problem, das sollte doch zu schaffen sein!

Das Spiel verläuft dann aber doch knapper, als es der vermeintlich kleine Name des Gegners vermuten lässt und als Michael Ballack in der 75. Minute den Südkoreanern das erlösende 1:0 einschenkt, entlädt sich die kontinuierlich gesteigerte Anspannung aller Fünft- bis Zwölftklässler in unkontrollierbarer Art und Weise. An das Jubelverbot kann und will sich in dieser Situation niemand mehr halten und wir haben Glück, dass nicht noch mehr Tore fallen: Die Deutschen kommen ins Finale und wir lebendig aus der Aula. 

Zwölf beziehungsweise dreizehn Jahre später stehen wir wieder in der Aula, diesmal mit einem Blumenstrauß in der Hand, auf einer Bühne vor sämtlichen Lehrern und in einer Umgebung, die uns eher an die hypermoderne Konzerthalle Huxleys in Berlin Neukölln, als an den maroden, unbejubelbaren Festsaal, in dem wir damals verbotener Weise das Tor von Michi Ballack feierten, erinnert. Und doch müssen wir in diesem Moment an jenes prägende Ereignis vom Juni 2002, mit dem für uns endgültig die spannende Gymnasiastenzeit eingeläutet wurde, denken und können halb lachend, halb hyperventilierend noch gar nicht so richtig fassen, was hier gerade geschieht. Sind wir wirklich im Begriff, unser Referendariat an unserer alten Schule zu beginnen? Wie konnte das passieren? […]

Nach dem Herzschlag-Halbfinale, das dann tragischer-, aber irgendwie auch verdienterweise nicht durch einen WM-Triumph gekrönt werden konnte, standen uns noch sechs Jahre Leben und Lernen am RLO bevor.

[…]

Neben dem außergewöhnlichen Schulklima […] prägten uns in unserer Schulzeit vor allem diejenigen Ideen und Werte, die am Rosa auch heute noch großen Raum einnehmen. Zum einen gehörten soziales und schulpolitisches Engagement zum guten Ton. So war das Amt des Klassensprechers eine recht erstrebenswerte Position, die ein hohes Ansehen in der Schülergemeinschaft besaß. Zum anderen schienen die Lehrerinnen und Lehrer des RLOs auch vor den großen Bildungsreformen, die auf den PISA-Schock im Jahre 2000 folgend durchgeführt wurden, mehr kooperationsbereite, wohlgesonnene Partner als bekämpfungswürdige Gegner zu sein.

Dieses Gesamtpaket war es schließlich, was die Schule für uns damals zu einem „Place to be“ und nicht zu einem „Place to leave“ machte.

Trotzdem hätten wir, als wir an einem frühen Morgen im Juli 2008 leicht torkelnd eine pragmatische Mehrzweckhalle in Berlin-Lichtenberg verließen, in der ein verlorenes EM-Finale unseren Abiball soeben nur ganz knapp nicht versaut hatte, jeden Menschen für verrückt erklärt, der uns gesagt hätte, wir würden eines Tages an das Rosa-Luxemburg zurückkehren. Dieses Kapitel schien irgendwie abgeschlossen, seine Weiterschreibung noch nicht denkbar. Und doch war diese Schule sicherlich mitverantwortlich für unseren Entschluss, Lehrer zu werden. Nicht etwa, um es besser zu machen als unsere Lehrer, sondern weil diese bei uns damals den Eindruck erweckten, einen coolen Beruf mit viel ehrlicher Freude auszuüben.

Dass wir den Referendarbegrüßungsblumenstrauß schließlich tatsächlich in der wohlbekannten Aula des inzwischen umbenannten Rosa-Luxemburg-Gymnasiums entgegennehmen […] wäre […] ohne eine tiefe positive Verbindung zu der Schule nicht möglich gewesen.

Inzwischen sind nun schon einige Monate ins Land gezogen und unsere Situation fühlt sich längst nicht mehr so surreal an, wie noch zu besagter Begrüßungsveranstaltung für neue Kollegen […]. Wir kennen nun zwei völlig verschiedene Rosa-Luxemburg-Gymnasien und können zufrieden feststellen: Wir fühlen uns an beiden Schulen ziemlich wohl!

Und wenn wir bemerken, dass wir mittlerweile doch schon ganz schön typische Spieler des Lehrervereins geworden sind, erinnern wir uns daran, dass wir auch mal auf der Seite der Schüler gespielt haben. Zum Beispiel indem wir in einer ruhigen Minute […] die Aula aufsuchen und – einfach weil wir es heute dürfen – mal so richtig laut jubeln. Ein nachträgliches Jubeln über ein gewonnenes Halbfinale 2002, ein Jubeln über eine in ihrer Unbeschwertheit verdammt erinnerungswürdige Schulzeit und schließlich ein Jubeln über einen bis hierhin ziemlich gelungenen Seitenwechsel.

Jan Dietrich und Joseph Brinkmann, Schüler der Rosa-Luxemburg-Oberschule von 2000 bzw. 2001 bis 2008 und unterrichtend am Rosa-Luxemburg-Gymnasium seit 2015 bzw. 2014.

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Top Dogs (Urs Widmer) und Todsünden (frei nach Brecht) – das Theater – Double-Feature der Grundkurse für Darstellendes Spiel 

Im Mai 2026 zeigten die beiden Grundkurse für Darstellendes SpieKl.11&12 an zwei Abenden ihre gestalterischen Auseinandersetzungen mit epischem und postdramatischem Theater: In den Todsünden nach Bert Brecht – Sünden, die den „Tod“ im Sinne gesellschaftlicher Isolation bedeuten – wurden menschliche Grundlaster thematisiert. In Top Dogs von Urs Widmer verwandelten sich die Gestaltenden in gekündigte Top-Manager:innen, die unter dem plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes und einem gescheiterten Privatleben leiden. Beide Kurse hatten viel Spaß bei der Erarbeitung und Präsentation auf der RLG-Bühne und wurden dafür von einem gut gelaunten Publikum in der Aula mit Applaus belohnt. 

Foto-Credit: Nannapat Wanschura

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Lena begeistert beim Bundesfinale von Jugend debattiert

Was für ein Abschluss einer außergewöhnlichen Jugend-debattiert-Reise: Lena hat beim Bundesfinale von Jugend debattiert den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe erreicht – und gehört damit zu den besten Debattierenden ganz Deutschlands.

Begonnen hatte dieser beeindruckende Weg zunächst auf Schulebene. Schon dort wurde deutlich, dass Lena sicher formuliert, überzeugend argumentiert und Debatten mit großer Souveränität führt. Dass dieser Weg so weit führen würde, war zu diesem Zeitpunkt dennoch kaum abzusehen, da schließlich noch mehrere Wettbewerbsrunden folgen sollten, in denen zwar maßgeblich Können und Talent, aber auch ein klein wenig Tagesform und Juryglück eine Rolle spielen.

Nach dem Schulwettbewerb folgte der Regionalwettbewerb am Europäischen Gymnasium Bertha von Suttner. Dort konnte Lena sich mit Rosa aus ihrem Jahrgang für das Finale qualifizieren und landete gemeinsam mit ihrer Contra-Debattierpartnerin Saskia vom Otto-Nagel-Gymnasium auf den ersten beiden Plätzen. So konnte sie auch den nächsten Schritt gehen: die Teilnahme an der Landesqualifikation an der FU Berlin, für deren Vorbereitung sie mehrere Tage beim Jugend debattiert-Regionalsiegerseminar verbrachte. Auch bei der Landesqualifikation überzeugte sie und erreichte wieder gemeinsam mit Saskia das Landesfinale im Berliner Abgeordnetenhaus. In der besonderen Atmosphäre des Parlaments debattierte sie zur Frage, ob für Mandatszeiten der Abgeordneten des Abgeordnetenhauses von Berlin eine Höchstgrenze gelten solle. Mit ihren durchdachten Beiträgen und ihrer überzeugenden Präsenz bereicherte sie die Debatte maßgeblich – und qualifizierte sich als Zweitplatzierte hinter Saskia für die Bundesebene. Um für diesen Schritt bestmöglich vorbereitet zu sein, verbrachte sie mit den anderen Landessieger*innen eine lehrreiche Woche auf der Burg Rothenfels im Landkreis Main-Spessart, wo sie nochmals mit Alumni und weiteren Jugend debattiert-Trainerinnen wichtige rhetorische und inhaltliche Skills üben konnte.

Am vergangenen Wochenende stand nun der Höhepunkt an: das Bundesfinale von Jugend debattiert in Berlin. Bereits im Vorfeld hatten die zahlreichen Treffen, Fortbildungen und Begegnungen innerhalb der Jugend-debattiert-Gemeinschaft für neue Freundschaften und ein motivierendes Gemeinschaftsgefühl gesorgt. Ab Donnerstag kamen dann die besten Debattierenden aus allen Bundesländern im NH Hotel in Berlin-Friedrichshain zur Bundesqualifikation am Freitag zusammen. In zwei Debatten gelang Lena dort etwas, womit bei der mittlerweile sehr starken Konkurrenz kaum jemand zu rechnen gewagt hatte: Sie qualifizierte sich als eine von vier Debattierenden ihrer Altersgruppe für das Bundesfinale direkt einen Tag später. Für die begleitenden Lehrkräfte und Lena selbst war dieser Moment kaum zu fassen, alle freuten sich riesig.

Das Finale fand am Samstag in der AXICA direkt am Brandenburger Tor statt. Der Wettbewerb stand in diesem Jahr zudem im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Seit 25 Jahren fördert Jugend debattiert demokratische Streitkultur, präzises Argumentieren und die Fähigkeit, andere Positionen ernsthaft auszuhalten. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr von Jugend debattiert, war vor Ort und unterstrich die Bedeutung respektvollen Widerspruchs für die Demokratie.

In der Finaldebatte der Altersgruppe 2 ging es um die Frage: „Soll die Zahl der Bundesländer reduziert werden?“ Lena debattierte auf der von ihr geschätzten Position Contra 1 und vertrat ihre Position mit großer Sicherheit. Sie griff Argumente der anderen Debattierenden auf, entwickelte eigene Gedanken weiter und trug zu einer lebendigen und differenzierten Auseinandersetzung bei. In einer Debatte auf höchstem Niveau gelang es ihr, ihre Position überzeugend zu vertreten und die Diskussion sichtbar mitzuprägen. Angefeuert wurde sie dort von Familie, Freund*innen, darunter – diesmal auch im Publikum – Saskia, und ihren Lehrkräften.

Am Ende stand ein herausragender zweiter Platz im Bundesfinale. Aus einem Wettbewerb, an dem jährlich mehr als 200.000 Schüler*innen an über 1.600 Schulen teilnehmen, erreichte Lena deutschlandweit Platz zwei in ihrer Altersgruppe. Das ist ein grandioser Erfolg. Und hätte allein der Bundespräsident entscheiden dürfen, wäre es vielleicht sogar noch anders ausgegangen 😉

Entscheidend ist aber ohnehin nicht nur die Platzierung. So beeindruckend die Urkunde aus den Händen des Bundespräsidenten und der zweite Platz auch sind, mindestens genauso wichtig sind die wertvollen Erfahrungen, die neuen Fähigkeiten sowie die Begegnungen und die Freundschaften, die Lena auf diesem Weg mitgenommen hat.

Als Schule sind wir sehr stolz, diesen Weg begleitet zu haben. Vor allem aber freuen wir uns für Lena persönlich. Dieser Erfolg gehört ihr. Wir gratulieren ihr von Herzen zu einer außergewöhnlichen Leistung und zu einem Bundesfinale, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Carmen Schneider & Björn Wieland

Link zur Debatte:
https://www.youtube.com/live/Pn0YoY4pWtY?si=wdoLAjddC-mmYiuY&t=6902

Link zur Pressemitteilung:
https://www.jugend-debattiert.de/presse/mitteilungen/bundesfinale-2026/#c23564

Link zu den Pressefotos:
https://www.jugend-debattiert.de/presse/bilder/bundesfinale-2026/

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Rosa läuft – RLG bei der Teamstaffel der Berliner Wasserbetriebe

15 Kolleg:innen des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums haben erneut an der 5×5 km Teamstaffel der Berliner Wasserbetriebe teilgenommen. Mit zwei Herrenteams und einem Damenteam war das RLG sportlich stark vertreten.

Die abwechslungsreiche Strecke, sommerliche Stimmung und die besondere Atmosphäre sorgten für einen rundum gelungenen Abend. Entlang der Strecke wurde angefeuert und mitgefiebert, bis alle Teams im Ziel angekommen waren. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das gemeinsame Erlebnis.

Der Staffellauf war auch in diesem Jahr wieder eine schöne Gelegenheit, außerhalb des Schulalltags gemeinsam erfolgreich aktiv zu sein und als Team zusammenzukommen.

Nicht im Bild, aber superschnell: Frau Götz, Frau Ganther und Herr Hell

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Mit Statistik bis ins europäische Finale

Hallo, wir sind Anna und Mina aus der 9.1 und haben zusammen am ESC teilgenommen. Wer nun an beeindruckende Gesangsperformances denkt, irrt sich, denn in unserem Fall steht ESC für European Statistics Competition. Bei diesem Wettbewerb dreht sich alles um das Verständnis von Daten und den Umgang mit ihnen. Der Wettbewerb besteht aus drei Runden, in denen je die Teams mit den besten Ergebnissen weiterkommen.

RUNDE 1 – Multiple Choice Tests

In der ersten Runde galt es, statistisches Grundwissen abzufragen. Dazu haben wir 3 Multiple Choice Test bearbeitet.

Als eines von 14 Teams aus Deutschland konnten wir uns für die 2. Runde qualifizieren.

RUNDE 2 – Datenanalyse

Mithilfe von Daten aus der „Zensus Datenbank“ sollte eine selbst ausgedachte Fragestellung beantwortet werden. Wir entschieden uns für das Thema: Hohe Mieten für Single–Haushalte.

Unsere Präsentation erreichte deutschlandweit den 3. Platz.

RUNDE 3 – Videodreh

Die Plätze 1 bis 5 waren nun berechtig, ein Video zum Thema „Statistical Portrait – What are the people of Germany like?“ zu filmen.

Unter diesem Link könnt ihr unser Video auf YouTube finden:

Am 04.05. erfuhren wir, dass unser Video von der deutschen Jury ausgewählt wurde, um am europäischen Finale des ESC teilzunehmen. Dort tritt es nun gegen 43 andere Videos aus 22 europäischen Ländern an.

Der ESC ist eine tolle Möglichkeit, den Umgang mit Daten und verschiedenen digitalen Tools zu vertiefen. So kann man sehr viele neue Erfahrungen sammeln, die einem auch später im Leben das ein oder andere Mal hilfreich sein könnten.

Wichtig zu betonen ist jedoch, dass der Wettbewerb einen sehr hohen Zeitaufwand (vor allem in der 2. Und 3. Runde) mit sich bringt. Ist man jedoch an Statistik interessiert oder will einfach mal etwas Neues ausprobieren, ist der ESC sicher eine gute Option.

Mina und Anna aus der 9.1