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Exkursion zum Pi-Day an der TU Berlin

Am 13. März besuchten die Klassen 10.3 und 10.5 die TU Berlin, um am Format MATHINSIDE zum Pi-Day teilzunehmen. Da der eigentliche Pi-Day am 14. März in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, nutzten die beiden Klassen bereits am Vortag die Gelegenheit, Mathematik einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben.

Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in aktuelle Themen der mathematischen Forschung sowie in verschiedene Anwendungsgebiete der Mathematik. In einem großen Hörsaal der Universität hörten unsere Schüler:innen zwei Vorträge von Mathematiker:innen der TU Berlin.
Den ersten Vortrag hielt Dr. Demian Goos, bekannt als Stimme aus dem Podcastformat „Geschichten der Mathematik“. In seinem Vortrag erzählte er die spannende Geschichte rund um die Entstehung der Mengenlehre vor etwa 150 Jahren. Neu entdeckte Dokumente zeigen, dass die bekannten Erzählungen über einen der beteiligten Mathematiker nicht ganz der Realität entsprechen, und dass selbst große mathematische „Helden“ nicht immer so heldenhaft gehandelt haben.
Der zweite Vortrag von Doktorandin Lena Weis zeigte anschaulich, wie Mathematik in aktuellen Forschungsfragen eingesetzt wird und wie mathematische Ideen entstehen und weiterentwickelt werden. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig Mathematik ist und welche Rolle sie in Wissenschaft, Technik und unserem Alltag spielt.

Zwischen den Vorträgen konnten die Klassen außerdem eine mathematische Ausstellung besuchen. Dort gab es knifflige Rätsel, sowie Informationen zu Studienmöglichkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Besonders anschaulich wurde Mathematik auch in einem Fahrsimulator zum automatisierten Fahren, der zeigte, wie mathematische Modelle in moderner Technologie eingesetzt werden.
 
Die Exkursion bot viele neue Eindrücke und zeigte, dass Mathematik weit über den Unterricht hinausgeht, von Grundlagenforschung bis zu praktischen Anwendungen in unserer digitalen Welt.
 
Jan Dietrich
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Freitag, der 13. – für Lena ein Glückstag

Am vergangenen Freitag, dem 13., fand im Abgeordnetenhaus von Berlin das Landesfinale von Jugend debattiert statt. Eine kleine Gruppe von Unterstützerinnen und Unterstützern aus unserer Schule war vor Ort und konnte die besondere Atmosphäre im Plenarsaal des Berliner Parlaments miterleben.

Im Mittelpunkt der Finaldebatte stand die Streitfrage:
„Soll für Mandatszeiten der Abgeordneten des Abgeordnetenhauses von Berlin eine Höchstgrenze gelten?“

Die Debatte wurde auf einem außergewöhnlich hohen Niveau geführt. Neben Fragen der praktischen Umsetzbarkeit spielten auch grundlegende demokratietheoretische Überlegungen eine wichtige Rolle. Die vier Finalistinnen überzeugten mit differenzierten Argumenten, präziser Analyse und einer respektvollen, aber zugleich engagierten Streitkultur.

Für Lena war dieser Freitag, der 13., jedenfalls kein Unglückstag – ganz im Gegenteil: Sie belegte den zweiten Platz. Damit setzte sie sich gegen die starke Konkurrenz durch und erreichte unter den Teilnehmenden von über 60 Schulen und hunderten Schülerinnen und Schülern aus ganz Berlin einen herausragenden Platz auf dem Podium des Landeswettbewerbs. Mit diesem Ergebnis qualifiziert sie sich zudem für die Bundesebene von Jugend debattiert.

Besonders beeindruckend waren Lenas brillante Ausdrucksfähigkeit und ihre inhaltliche Festigkeit in der Auseinandersetzung mit der komplexen Fragestellung. Mit ihren Beiträgen bereicherte sie die Debatte maßgeblich und setzte immer wieder prägnante argumentative Akzente.

Zu diesem grandiosen Erfolg gratulieren wir ihr ganz herzlich! Natürlich sind wir als Schule stolz, eine Debattantin in unseren Reihen zu haben, die es bis auf die Bundesebene von Jugend debattiert geschafft hat. Vor allem aber ist dieser Erfolg ihr persönliches Verdienst – und eine beeindruckende Leistung. Bravo!

Carmen Schneider, Björn Wieland & Phillip Löchert
 
Link zur Pressemitteilung der Senats­verwaltung für Bildung, Jugend und Familie:
 
 
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Torsten Brandes: Ralf Treptow als digitaler Innovator

Was die digitale Entwicklung unserer Schule betrifft, war Ralf Treptow nie derjenige, der erklären konnte, welches Kabel wohin gehört oder warum das WLAN ausgerechnet dann streikt, wenn man es dringend braucht. Aber er war derjenige, der sehr früh verstanden hat, dass es dieses WLAN braucht. Dass Schule sich verändern muss, um Zukunft zu haben. Und dass man dafür Menschen braucht, denen man vertraut.
Er hat Türen geöffnet, Entscheidungen getroffen und dann einen Schritt zur Seite gemacht, nicht aus Desinteresse, sondern aus Haltung. Fortschritt entstand hier nicht, weil jemand jedes Detail kontrollierte, sondern weil jemand sagte: „Macht mal.“
Dass daraus digitale Tafeln, iPads, neue Lernformen und ungeahnte Möglichkeiten wurden, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis dieses Vertrauens. Und vielleicht ist genau das seine größte digitale Spur: erkannt zu haben, wohin die Reise geht, auch ohne selbst jeden Knopf drücken zu müssen.

Torsten Brandes

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Erfolg der Forscher am RLG!

Beim Regionalwettbewerb JUGEND FORSCHT haben drei Teilnehmer vom RLG mit Erfolg teilgenommen. Leonardo Tomassini-Buechner beschäftigte sich mit der Entwicklung einer kostengünstigen Beameralternative, Klas Koesling mit der Verwendung von Kaffeeabfällen zur Herstellung von hochwertigen Tierfutterbestandteilen und Conrad Speiser mit einem bionischen Infrarotsensor zur intelligenten Branderkennung.

Klas hat mit seiner Arbeit im Fachgebiet Biologie den zweiten Platz belegt. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Conrads „FireBug“ hat ihm den Sieg in der Kategorie Technik eingebracht… DAZU GRATULIEREN WIR VON GANZEM HERZEN.

Wir danken den drei Forschern für ihr außergewöhnliches Engagement! Besonderer Dank gilt auch Fr. Förster und Herrn Poremski für die Betreuung der Jungforscher. Fr. Förster wurde für ihre Betreuung auch ausgezeichnet… auch dafür HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH.

Fachbereich Naturwissenschaften.

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Geografischer Wettstreit auf höchstem Niveau

Am Rosa fand erneut das Schulfinale des Geografiewettbewerbs Diercke WISSEN statt. In verschiedenen Aufgabenbereichen stellten die besten Geografieschülerinnen und -schüler ihr Können unter Beweis. Gefordert waren dabei zentrale Kompetenzen des Faches Geografie: räumliche Orientierung, der sichere Umgang mit Karten und Statistiken sowie fundiertes Wissen über Länder, Regionen und globale Zusammenhänge.

Nach der Bearbeitung eines anspruchsvollen Fragebogens setzte sich Freddy aus der 10.2 in einer knappen Entscheidung durch und wurde Schulsieger. Den zweiten Platz belegte Anna aus der 9.1, dicht gefolgt von Zohar aus der 7.1 auf dem dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Besonders erfreulich ist die große Beteiligung: Alle Klassen unserer Schule haben am Wettbewerb teilgenommen, insgesamt mehr als 630 Schülerinnen und Schüler. Dieses breite Interesse zeigt, welchen Stellenwert geografische Fragestellungen und Kompetenzen an unserer Schule haben. Ein großes Dankeschön an alle Klassen und Geografiekolleginnen!

Björn Wieland
 
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Dankesschreiben der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie

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Jugend debattiert: RLG im Berliner Landesfinale!

Am 2. März fand an der Freien Universität Berlin in Dahlem die Landesqualifikation für das Berliner Landesfinale von Jugend debattiert statt. Unsere Schule war dabei gleich mehrfach präsent, beim Debattieren und in der Jury.

In der Altersgruppe 2 debattierte Magdalena aus dem 11. Jahrgang in den zwei Runden der Landesqualifikation und überzeugte damit so sehr, dass sie sich für das Berliner Landesfinale qualifiziert hat. In den Debatten ging es um die Einführung einer Kitapflicht für Kinder ab drei Jahren und um die Einführung eines Mindestlohns für arbeitende Strafgefangene. Das Niveau war insgesamt sehr hoch, umso mehr freuen wir uns mit Magdalena über ihren Erfolg.

Auch in der Jury war das RLG vertreten: Anna (10. Klasse) sowie Dela und Marie (9. Klasse) waren als Jurorinnen im Einsatz und leisteten einen wertvollen Beitrag zu dem Wettbewerb, bei dem Schüler*innen lernen, Themen sachlich zu beleuchten, unterschiedliche Perspektiven abzuwägen und ihre Argumente respektvoll und überzeugend vorzutragen, also zentrale Kompetenzen für demokratische Meinungsbildung und politische Teilhabe.

Die Finaldebatten finden am 13.03. im Abgeordnetenhaus statt. Dort wird Magdalena gemeinsam mit drei weiteren Finalistinnen über die Frage debattieren: Soll für Mandatszeiten der Abgeordneten unseres Landesparlaments eine Höchstgrenze gelten?

Wir freuen uns darauf, Magdalena im Finale debattieren zu sehen, und drücken ihr fest die Daumen.

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Grußwort

Grußwort des Schulleiters

Diese Seiten alle zu durchforsten, dafür benötigt man einige Zeit. Investiert man diese, entsteht zuerst einmal virtuell, dann in der Phantasie der Nutzerin/des Nutzers dieser Webseiten ein lebendiges Bild des RLG. Hier vor Ort bemüht sich die RLG-Schulgemeinschaft jeden Schultag darum, dieses Bild „weiter zu malen“.  

Die Schule hat bald eine 120-jährige Geschichte. Das Hauptgebäude des heutigen Rosa-Luxemburg-Gymnasiums wurde 1907 als Heimat der ersten bis zum Abitur führende Schule in Pankow eröffnet. Pankow war damals noch eine eigenständige Gemeinde vor den Toren der Stadt Berlin. Bürgermeister Wilhelm Kuhr übergab am 05.11.1907 die Amtsgeschäfte an den ersten Schulleiter, Prof. Dr. Max Nath, der bis 1913 das Realgymnasium Pankow (ausschließlich für Jungen) leitete.

Aus dem Realgymnasium Pankow wurde 1938 die Eosander-Schule. Zum Zeitpunkt der Namensgebung war der seit 1927 amtierende Schulleiter, Dr. Meyer, bereits seines Amtes enthoben. Er wurde als Schulleiter im Frühjahr 1933 abgesetzt und kommissarisch durch ein Mitglied des Kollegiums, das NSDAP-Mitglied war, ersetzt. Ab dem Februar 1935 hatte Dr. Griepentrog, der ebenfalls der NSDAP angehörte, die Schulleitung inne. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges ging der damals 56-jährige Griepentrog, Hauptmann der Reserve seit dem 1. Weltkrieg, zur Wehrmacht. Die Geschicke der Schule leitete nun der einzige Oberstudienrat, Dr. Rehfeld. 

In meiner alle zwei Jahre stattfindenden öffentlichen Vorlesungsreihe, die (letztmalig vor meiner Pensionierung) am 13.03.2026 mit drei Vorlesungen in der “Langen Nacht der Schulgeschichte” stattfinden wird, werden Umbrüche in der Schulgeschichte und viele einzelne Ereignisse, wie z.B. die Kinderlandverschickung der Jungen der Eosander-Schule während des zweiten Weltkrieges, dargestellt und reflektiert, selbstverständlich auch die Geschichte der Schule in der DDR.

Am 08.03.1950 wurde in der Aula des Hauptgebäudes der noch existierenden Eosander-Schule der 1. Volksschule Pankow der Name Wilhelm-Pieck-Schule verliehen. Die WPS zog zum Schuljahresbeginn 1953 in das Hauptgebäude ein; die Eosander-Schule hörte auf zu existieren. An der WPS, aus der später die Wilhelm-Pieck-Oberschule (WPO) wurde, konnte nun kein Abitur mehr abgelegt werden.

Zum Schuljahresbeginn 1991 zog zum zweiten Mal ein Gymnasium in das alte Gebäude von 1907 (und in das Gebäude der ab 1991 ebenfalls nicht mehr existierenden 29. POS Pankow) ein. Am 05.03.1994 wurde die Schule offiziell zur Rosa-Luxemburg-Oberschule (Gymnasium). Seit 2013 haben Gymnasien im Land Berlin endlich wieder die Möglichkeit, einen für die Bevölkerung eindeutigen Schulnamen zu wählen. Die Schule heißt nach einem Beschluss ihrer Schulkonferenz vom September 2011 seit dem Sommer 2013 Rosa-Luxemburg-Gymnasium.

Das Gymnasium wurde nach seiner zweiten Gründung beständig größer. In den letzten 25 Jahren wurden hier jährlich durchschnittlich 950 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 20 Jahren unterrichtet. Zum Schuljahresbeginn des Schuljahres 2024/25 betreut das RLG erstmals über 1250 Lernende.

1996 wurden an der Schule erstmals Kinder auch bereits zur 5. Klasse aufgenommen.

Mit der Errichtung und Eröffnung des zweiten Gebäudes für das RLG, eines modularen Ergänzungsbaus (MEB) mit 24 großen Räumen konnte seit dem Schuljahresbeginn 2016 abgesichert werden, dass in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 jeweils bis zu fünf Parallelklassen hier unterrichtet werden können. Doch der Bedarf ist viel höher. Das RLG wartete sehnsüchtig über drei Jahrzehnten auf eine große Sporthalle und die Schule wartet auf einen Anbau an das alte und unterdessen so schön restaurierte Gebäude von 1907. Die Sporthalle am Retzbacher Weg, seit 2020 im Bau, wurde Anfang 2026 der Schule übergeben. Mit dem Anbau wird hoffentlich noch in 2026 begonnen. Schon seit 2018 läuft die Planung und seit 2023 laufen bauvorbereitende Maßnahmen – auch auf dem nunmehr erweiterten Schulgelände, einem entwidmeten Teil der Borkumstraße.

Zum Schuljahr 2026/27 wird das RLG vier fünfte und zwei siebente Klassen neu eröffnen, zum Schuljahr 27/28 werden es vermutlich drei neue fünfte und zwei neue siebente Klassen sein.

Über die Etappe der Schulgeschichte ab dem Zeitpunkt, den wir auch noch heute “Wende” benennen, und der die letzten Jahre der DDR bis in die ersten Jahre nach der “Wiedervereinigung” umfasst, informiert das über 300-seitige Buch “25 von 109”, das im Dezember 2016 erschienen ist. Das Buch ist eine wahre Fundgrube für alle RLG-Absolventen!

Ich schätze die von mir seit 1991 geleitete Schule als einen Ort unzähliger konstruktiver Gespräche. Lehrenden und Lernenden und deren Eltern gelang bisher stets erfolgreich eine gemeinsame Suche nach Lösungen in allen Fragen der Entwicklung des RLG. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten hat dazu wesentlich beigetragen, das RLG im Laufe der Jahre für viele zu einem wichtigen und prägenden Bestandteil der eigenen Entwicklung in der Kinder-, Jugend- und jungen Erwachsenenzeit werden zu lassen.

Möge „unsere Schule, das RLG“ auch in Zukunft verantwortungsvoll gestaltet werden. Mit dieser Hoffnung verabschiede ich mich im Sommer 2026 aus dem aktiven Dienst.   

Herzlichst, Ihr

Ralf Treptow

25.02.2026

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Naja, es war einmal im Jahr 1991 im Sommer.

Hallo Ralf,

das glaub ich gerade nicht!

Du willst einfach so die Schule verlassen, die du mit Herz und Seele aufgebaut hast? Nach der Wende!

Ein kurzer Rückblick:

Naja, es war einmal im Sommer 1991. Meinem Beruf zufolge befand ich mich im ehemaligen Sekretariat der Schule in der Kissingenstraße (noch ohne Namen). Da betrat ein junger Mann den Raum und meinte, er würde der zukünftige kommissarische Schulleiter dieser Schule werden, von Herrn Lubawinski benannt. Frau Ludwig war da noch die amtierende Leiterin.

Wir haben uns alle gegenseitig vorgestellt. Frau Ludwig und der junge Mann namens Herr Treptow kamen so ins Gespräch. Und Herr Treptow meinte (das habe ich bis heute nicht vergessen): „Wer ist denn diese Dame?“, und meinte damit mich. „Das ist Frau Lindner, die Schulsekretärin.“ Man muss dazu sagen: Die Posten für die weitere Besetzung in der Schule waren noch nicht zu 100 Prozent klar aufgeteilt. Ja, Frau Ludwig meinte dann so: „Nehmen Sie doch die, die kann sich gut anpassen.“ So fing erst einmal alles an.

Kommissarischer Schulleiter Herr Treptow, pädagogischer Leiter Herr Reiff, stellvertretende Schulleiterin Frau Petra Lange I, und im Sekretariat Frau Lindner. Ich muss sagen, wir haben uns alle ziemlich schnell aneinander gewöhnt.

Dann kamen die Ideen von Herrn Treptow: neu sowie Umgestaltung der Räume! Für drei leitende Personen, also Schulleiter und Stellvertreterin sowie pädagogischer Koordinator, waren die Diensträume einfach viel zu klein und zu eng.

In der 1. Etage entstand ein Foyer für den Aufenthalt der Schüler. Dann begann die Umgestaltung für das Schulleiterzimmer mit dem anschließenden „neuen großen“ Sekretariat. Dem gegenüber befand sich dann der Raum für den PäKo, und dahinter entstand der Raum für die stellvertretende Schulleiterin. Ich muss sagen: alles perfekt bis heute! Ich will jetzt hier keine Geschichte erzählen über die historische Entwicklung der Schule. Aber 1994 habe ich dir einen „Sheriffstern“ übergeben, den du ja bestimmt bis heute noch hast. Denn da warst du offiziell Schulleiter des RLO-Gymnasiums. Entweder du gibst ihn weiter oder behältst ihn als bleibende Erinnerung.

Viele arbeitsreiche, aber auch schöne Arbeitsjahre gingen vorbei. Theater unter der Regie von Sabine Kündiger, Weihnachtskonzerte, damals noch in der tollen neuen Aula der Schule, unter der Leitung von Wilhelm Krahnert und Veit Römer usw. Dann kam das Jahr 2003, wo auch mein Abschied von der Schule gefeiert wurde. Es war natürlich ganz schön „schmerzlich“, aber so ist es im Leben nun einmal.

So, lieber Ralf, nun bist du dran. Ich wünsche dir für deinen „Unruhezustand“ noch viele glückliche und erlebnisreiche Jahre. Bleib gesund, und ebenfalls alles Gute für deinen Mann.

In guter Erinnerung verbleibe ich als 1. Schulsekretärin der „Schule am Zeitungskiosk“.

Hannelore Lindner

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Auswärtserfolg: Erfolgreicher Regionalwettbewerb am BvS!

Am 18. Februar 2026 war unsere Schule zu Gast beim Regionalwettbewerb von Jugend debattiert am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner. In den Qualifikationsrunden traten unsere Schülerinnen der Altersgruppen 1 und 2 in engagierten Wortgefechten gegen zahlreiche andere Schulen an, sammelten wertvolle Erfahrungen und stellten ihr rhetorisches Können unter Beweis.

Für die Altersgruppe 1 debattierten Leah und Julia. Ein besonderes Lob gilt zudem Clara, die spontan für eine Schülerin einer anderen Schule einsprang und diese nicht leichte Aufgabe hervorragend meisterte. In der Altersgruppe 2 vertraten Lena und Rosa unsere Schule – mit großem Erfolg: Beide sicherten sich einen Platz im Finale.

Im Finale der Altersgruppe 1 übernahmen Schülerinnen unserer Schule die Juryarbeit. Da das Jurieren für die Qualität des Wettbewerbs nahezu ebenso bedeutsam ist wie das Debattieren selbst, gilt ihnen ein besonderer Dank für ihre engagierte Arbeit. Danke, Marie, Dela, Anna, Loana und Noel!

Im Finale der Altersgruppe 2 debattierten Lena und Rosa mit zwei Teilnehmenden des Otto-Nagel-Gymnasiums zur Frage: „Soll die Veröffentlichung von Wahlumfragen im Vorfeld von Wahlen verboten werden?“ Durch die differenzierten und überzeugenden Beiträge aller vier entstand eine äußerst niveauvolle Debatte, die das Publikum mit lautem und wertschätzendem Beifall würdigte.

Am Ende konnte sich Lena mit ihrer Leistung für die Qualifikationsrunde zum Landesfinale an der Freien Universität Berlin qualifizieren – ein großer Erfolg für sie persönlich und zugleich für unsere Schule. Dazu gratulieren wir ihr ganz herzlich.


Wir blicken auf einen spannenden Wettbewerbstag zurück und möchten uns ganz herzlich für die Organisation und Gastfreundschaft des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums bedanken. Ebenso gilt allen weiteren Debattierenden, den Jurorinnen und Juroren sowie den beteiligten Helferinnen und Helfern dieses Tages großer Dank und Anerkennung.

Carmen Schneider, Björn Wieland & Phillip Löchert