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RLG MUN Club at PRIMUN, 18th-20th January 2023

RLG MUN Club at PRIMUN, 18th-20th January 2023

The RLG Model United Nations Team attended its first MUN conference at the Primo Levi
Gymnasium in Berlin from 18th – 20th January 2023. Our 14 delegates represented different UN
Member States in the Economic and Social Council (ECOSOC), the Political Committee (PC), the
Disarmament Committee (DC) and the Junior Committee (JC). The conference’s banner topic:
Strengthening global synergies to oppose radicalisation, lead to compelling and original debates
in individual Committees.
Everyone was highly motivated and actively participated in the conference and preparatory
stages. We had great speeches, fun and fast-paced lobbying phases, and interesting and
successful debates. With delegates representing Rwanda, Israel, Syria, Saudi Arabia, Japan,
Spain, Ireland, Venezuela and Ukraine, to name a few, we had a variety of countries and
viewpoints to represent. Many of our countries offered a very nuanced view on international
politics and insight into diplomacy at the United Nations.
We learned a lot while writing resolutions, giving speeches, and standing up for our ideas: we
even got one of our own resolutions to pass in ECOSOC. And of course, we will never forget the
fantastic opening and closing ceremony, with an epic karaoke battle, the one-of-a-kind
punishments our chairs thought of for those delegates who decided to break the rules, love
poems and karaoke during committee breaks, and all the other fun social activities.
Thank you to everyone who made this truly amazing conference possible.


ML // RLG MUN
PRIMUN 2023 – Official Aftermovie:
https://www.youtube.com/watch?v=3FFw91fNtYs

Das RLG Model United Nations Team nahm vom 18. bis 20. Januar 2023 an seiner ersten MUN-
Konferenz im Primo Levi Gymnasium in Berlin teil. Unsere 14 Delegierten vertraten verschiedene

UN-Mitgliedstaaten im Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC), dem Politischen Komitee (PC), das
Abrüstungskomitee (DC) und dem Juniorkomitee (JC). Das Leitthema der Konferenz: Die Stärkung
globaler Synergien zur Bekämpfung der Radikalisierung, sollte zu spannenden und originellen
Debatten in den einzelnen Gremien führen.
Alle waren hochmotiviert und beteiligten sich aktiv an der Konferenz und den
Vorbereitungsphasen. Wir hatten tolle Reden, lustige und schnelle Lobbying-Phasen sowie
interessante und erfolgreiche Debatten. Mit Delegierten für Ruanda, Israel, Syrien, Saudi-Arabien,
Japan, Spanien, Irland, Venezuela und der Ukraine, um nur einige zu nennen, hatten wir eine
Vielzahl von Ländern und Standpunkten zu vertreten. Viele unserer Länder boten einen sehr
differenzierten Blick auf die internationale Politik und Einblicke in die Diplomatie bei den Vereinten
Nationen.
Wir haben viel gelernt, als wir Resolutionen verfassten, Reden hielten und für unsere Ideen
eintraten: Wir konnten sogar einen unserer eigenen Resolutionen im ECOSOC verabschieden. Und
natürlich werden wir nie die fantastische Eröffnungs- und Abschlusszeremonie mit einem epischen
Karaoke-Battle sowie die einzigartigen Strafen vergessen, die sich unsere Komitee-Vorsitzenden
für diejenigen Delegierten ausgedacht haben, die beschlossen haben, während des Komitees
gegen die Regeln zu verstoßen, von Liebesproklamationen und Karaoke-Bestrafungen zu “Cookie
Breaks”, und alle anderen sozialen Aktivitäten.
Vielen Dank an alle, die diese wirklich großartige Konferenz möglich gemacht haben.

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Home Schulprofil

Begabungsförderung – Schnelllerner-Bildungsgang ab KL. 5

Bereits seit 1996 werden am Rosa-Luxemburg-Gymnasium (RLG) leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 erfolgreich gefördert. Über viele Jahre hießen die speziell für diese Schülerinnen und Schüler eröffneten Klassen „Schnellläuferklassen“, weil sie die Schullaufbahn schneller durchliefen (durch ein Überspringen der Jahrgangsstufe 8). Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist das RLG eines von sieben Berliner Gymnasien, das einen eigenen Bildungsgang für eine allgemeine und breit gefächerte Begabtenförderung ab Klassenstufe 5 anbietet. Diesen Bildungsgang nennt man jetzt in Berlin „Schnelllerner“. Als einziges Berliner Gymnasium darf das RLG pro Schuljahr bis zu drei Schnelllerner-Klassen einrichten.

Der Schnelllerner-Bildungsgang ab Klassenstufe 5

1. In den „Schnelllernerklassen“ wird eine frühe Förderung in allen Begabungsrichtungen ermöglicht. Die Schüler der Schnelllernerklassen gehen nach der Jahrgangsstufe 10 in die zweijährige Qualifikationsphase zum Abitur über. Sie haben dann am RLG die Möglichkeit, sich zwischen der Belegung von zwei bzw. drei Leistungskursen zu entscheiden.

2. Die zur Klassenstufe 5 aufgenommenen Schülerinnen und Schüler müssen sich nicht wie an Spezialschulen (bilinguale-, musikbetonte-, altsprachliche-, mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasien) schon sehr frühzeitig auf eine Spezialrichtung festlegen.

3. Bei den „Schnelllernern“ wird das schnellere Lernen als ein Prinzip der Begabtenförderung fortgeführt. Im Gegensatz zu den Jahren vor 2011 wird nun aber die Unterrichtszeit nicht mehr durch den Wegfall eines Schuljahres verringert. Stattdessen wird der verbindliche Fachunterricht in der Stundentafel um wöchentlich 4-5 Unterrichtsstunden abgesenkt. Dadurch wird Acceleration in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 ermöglicht.

Diese Reduktion ist die Grundlage des Enrichments in den Jahrgangsstufen 5 bis 8. Enrichment ist die Förderung von höher- und hochbegabten Schülern in speziellen Kursen innerhalb des normalen Schulalltages entsprechend ihrer Begabungen, Interessen und Neigungen. Dabei ist der Umfang des Enrichments genauso hoch wie die Reduktion des verbindlichen Fachunterrichts. Das RLG bietet derzeit ein breit gefächertes Angebot von 32 verschiedenen Kursen im Enrichment-Bereich an. Dazu zählen beispielsweise:

  • Ein Musikinstrument in der Big Band erlernen
  • Read it! – Eine Lektürewerkstatt mal auf Englisch
  • Programmieren mit LEGO
  • Kriminell gut experimentieren u. v. a.

In Jahrgang 8 lernen die Schüler:innen im Enrichment an außerschulischen Lernorten. Dazu arbeiten wir mit Kooperationseinrichtungen wie beispielsweise Museen zusammen. Ausführliche Informationen zu unseren Enrichment-Angeboten erhalten Sie hier

Das zeichnet den Bildungsgang für die „Schnelllerner“ am RLG aus

  • Ein engagiertes, sich der Begabungsförderung verpflichtetes Kollegium
  • Enrichment: Training von Lernmethoden zum Beginn der Klassenstufe 5 (ca. 9 Wochen mit je zwei Veranstaltungen á 75 Minuten wöchentlich)
  • Enrichment: Kurs zur Medienkompetenz zum Beginn der Klassenstufe 6 (ca. 9 Wochen mit je zwei Veranstaltungen á 75 Minuten wöchentlich)
  • Enrichment: Kurs zur Argumentationskompetenz zum Beginn der Klassenstufe 7 (ca. 9 Wochen mit je zwei Veranstaltungen á 75 Minuten wöchentlich)
  • Enrichment: Wöchentliches Lernen entsprechend eines Jahresprogramms „außerhalb des Klassenzimmers und der Schule“ in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern in der Jahrgangsstufe 8  
  • Enrichment: über 30 Kurse in einem breit gefächerten Angebot
  • Förderungsmöglichkeiten in allen Begabungsrichtungen
  • Keine Notwendigkeit einer frühzeitigen Festlegung auf eine Ausbildungsrichtung schon vor dem Ende der 10. Klasse
  • Keine Auswirkungen auf die vielfältigen Wahlmöglichkeiten in der Abiturstufe
  • Möglichkeit der Belegung von drei Leistungskursen in der gymnasialen Oberstufe statt der geforderten zwei Leistungskurse
  • Ein breites Angebot und eine nicht eingeschränkte Wahlmöglichkeit der Leistungskursen in der Abiturstufe
  • Ein für die neuen Lernbedingungen optimierter Tagesablauf, in dem es keinen Unterricht im 45-Minuten-Takt mehr gibt.
  • Möglichkeit der Versorgung mit Mittagessen in einer großen, ansprechenden Mensa 
  • Herausragende Aufführungen im künstlerischen Bereich (Chor, Orchester, Jazzbands, Musical, Theater) in einer mit professioneller Licht- und Tontechnik ausgestatteten Aula
  • Latein bzw. Spanisch als 2. Pflichtfremdsprache ab Klassenstufe 6
  • Französisch bzw. Italienisch als eine mögliche 3. Fremdsprache ab Klassenstufe 8

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren berücksichtigt das Halbjahreszeugnis der Klassenstufe 4 (mit maximal 5 Punkten), das Gutachten der Grundschule (mit maximal 5 Punkten) und einen vom schulpsychologischen Dienst verantworteten Eignungstest (mit maximal 10 Punkten). Auf der Grundlage eines vorläufigen Rankings (mit maximal 20 Punkten) wird die Aufnahme nach ggf. notwendigen zusätzlichen Aufnahmegesprächen mit dem Schulleiter und dem dann endgültigen Ranking entschieden.

Informationsveranstaltungen für interessierte Eltern und Kinder

Die Info-Veranstaltungen für eine Aufnahme zur 5. Klasse finden in der Regel im November statt. Den genauen Termin entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter News oder Ankündigungen. Besuchen Sie uns! 
Einen Tag der offenen Tür gibt es am RLG nicht. Unsere Türen stehen ganzjährig für Sie offen. Möchten Sie uns im regulären Schulalltag besuchen, dann kommen Sie gern vorbei und informieren vorab unser Sekretariat.

Wir freuen uns auf Sie! 

Interview

Die Berliner Morgenpost interviewte mich 2016 in meiner Eigenschaft als damaliger Vorsitzender der Vereinigung der Oberstudiendirektoren des Landes Berlin zu den Bildungsgängen ab Klasse 5 in Berlin. Lesen Sie hier http://www.morgenpost.de/berlin/article207099639/Was-bringt-eigentlich-der-fruehe-Wechsel-auf-das-Gymnasium.html  das Interview nach.

Treptow

Schulleiter

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Schulprofil

Bildungsangebote ab Klasse 7, aktives Schulleben und demokratische Schulkultur

Das Rosa-Luxemburg-Gymnasium bietet zwei Bildungsgänge an: einen Schnellerner-Bildungsgang ab Klassenstufe 5 und einen regulären gymnasialen Bildungsgang ab Klassenstufe 7. Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen unsere Bildungsangebote ab Klassenstufe 7, die sowohl den Schnelllernern als auch den Lernenden im regulären gymnasialen Bildungsgangs offen stehen.

Die Basis – Guter Unterricht 

Wie jedes Berliner Gymnasium bieten wir den regulären Unterricht in allen Fächern der Berliner Stundentafel an. Die einzelnen Unterrichtsangebote stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor. Eine gute Schule beruht auf sehr guter Unterrichtsqualität – sowohl fachlich wie auch didaktisch. Dafür stehen das Kollegium und die Schulleitung am Rosa-Luxemburg-Gymnasium ein und das erwarten unsere Schüler:innen von uns.

Breit gefächerter Profilierungsbereich und  Arbeitsgemeinschaften

Wir verfolgen das Ziel einer breit gefächerten Begabungsförderung. Jede Schülerin und jeder Schüler soll nach Möglichkeit gemäß der eigenen Interessen vertiefte Lernangebote wahrnehmen können. Hierzu stützen wir uns auf: 

  • Profilkurse in den Jahrgangsstufen 8 – 10. Dabei handelt es sich um Kurse im Rahmen eines Wahlpflichtangebots, aus dem unsere Schüler:innen gemäß der eigenen Interessen wählen können. Ziel der Kurse ist es neben der inhaltlichen Vertiefung auch, einen Eindruck zu erhalten, ob das jeweilige Fach als Leistungskursfach in der Sekundarstufe II zu einem passt.
  • eines der wohl breitesten Angebote an Grund- und Leistungskursen in der Sekundarstufe II (Klassenstufen 11 und 12) aller Berliner Gymnasien
  • unser außerunterrichtliches Angebot an Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen.

In der unten stehenden Präsentation finden Sie unsere Bildungsangebote aus den Bereichen Profilkurse, Grund- und Leistungskurse und AGs.

Das Besondere am Rosa – Aktives Schulleben und demokratische Schulkultur

„Ohne uns ist das Rosa grau“

Das ist das Motto unserer sehr aktiven Gesamtschülervertretung (GSV). In der GSV organisieren sich unsere Schüler:innen selbst, mischen sich in Fragen der Schulentwicklung ein, organisieren Veranstaltungen und Projekttage. Hier eine Auswahl an Projekten und Arbeitsgruppen, die mindestens teilweise von Schüler:innen mitorganisiert sind:

  • regelmäßige GSV-Sitzungen in der Aula
  • Projekttage „Interner Klassentausch“ (IKlaTa“) in Jahrgang 7
  • „Rosa Runden „- Diskussionsrunden mit externen Gästen zu politischen Themen in der Aula
  • Büchertausch und Kleidertausch
  • „Rosa rettet Leben“ – Erwerb des Erste-Hilfe-Scheins
  • Projekttag zum Thema Sexuelle und Geschlechtliche Vielfalt in Kl. 9, organisiert und selbständig durchgeführt durch die Spektrum AG
  • Rosa de Lux – Design, Produktion und Verkauf unserer Schulkleidung
  • Schließfach AG – Management der vielen Hundert Schließfächer in unseren Schulgebäuden
  • Schülerzeitung
  • Organisation und Durchführung der Schulparty.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Erziehung unserer Schüler:innen zu Partizipation und Autonomie. Der Klassenrat ist dabei ein fester Bestandteil unserer demokratischen Schulkultur. Eine halbe Stunde, von den Schüler:innen der Klasse selbst organisiert, zu ihren Themen und Wünschen, in allen Klassenstufen, jede Woche.

Highlights unserer Schulkultur sind selbstverständlich die großartigen Aufführungen und Ausstellungen aus den Fachbereichen Musik, Kunst und Theater. Besuchen Sie uns doch mal zu unseren Weihnachts- Frühlings- oder Sommerkonzerten, zu einem Musical oder zum Weihnachtsmarkt der Schule.

Präsentation zu unseren Bildungsangeboten ab Klassenstufe 7 

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Schulverein

Datenschutz

Datenschutz ist Vertrauenssache. Daher informieren wir nachfolgend darüber, welche Daten wir erheben, wie lange und wo wir diese speichern, wann wir die Daten löschen und welche Maßnahmen wir zum Schutz der uns anvertrauten personenbezogenen Daten ergriffen haben.

Namen und Kontaktdaten des Verantwortlichen:

Schulverein Rosa-Luxemburg-Gymnasium e.V., vertreten durch den Vorstand
Kissingenstraße 12, 13189 Berlin

Ansprechpartner:

Vorsitzende: Nicole Thomas
Rechungsführerin: Jana Mahlow
Erreichbarkeit: schulverein-ev@rlg.berlin

Welche Daten werden von uns wofür erhoben?

Es werden nur die Daten gespeichert, die auf dem Beitrittsformular von Ihnen selbst angegeben wurden. Durch die Unterschrift auf dem Beitrittsformular wird der Datenerhebung und -speicherung zum zwecke der Mitglieder- und Beitragsverwaltung zugestimmt.

 personenbezogene Daten   Speichergrund  
 Name, Vorname Identifizierung des Mitgliedes
 Anschrift zur Ausstellung der Spendenbescheinigung
 Telefonnummer wenn angegeben – zur kurzfristigen Kontaktaufnahme
 eMail-Adresse wenn angegeben – zur Verteilung von Informationen
(z.B. EInladung zur Mitgliederversammlung)
 Datum des Beitritts zur Dokumentation des Beitritts
 Name und Klasse des Kindes / der Kinder, die das RLG besuchen zur Übergabe von Informationen an die Mitglieder
(z.B. Spendenbescheinigung)
 Kontoverbindung zur Einziehung des Mitgliedbeitrages
(wenn SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde)
 Datum der Erteilung des SEPA-Lastschriftmandates zum Nachweis gegenüber den Kreditinstituten

Rechtsgrundlage für die Datenerhebung- und Verarbeitung

Rechtsgrundlage für die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung der Daten ist § 6 b Datenschutzgrundverordnung, das heißt: die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.

Wer hat Zugang zu den Daten?

Zugang zu den Daten hat nur der Rechungsführer des Vereins.

Wo und wie werden die Daten gespeichert?

Die Daten werden verschlüsselt auf lokalen Datenträgern gespeichert. Die Sicherungen erfolgen ebenfalls verschlüsselt auf lokalen Datenträgern.

Die Daten der Kontoverbindung werden zusätzlich im Kontozugang des Kreditinstitutes zur Erfüllung der SEPA-Lastschrift gespeichert.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Nach dem Austritt des Mitgliedes werden die personenbezogenen Daten auf den lokalen Speichermedium 5 Jahre gespeichert. Spendenbescheinigungen werden gemäß § 147 Abs. 6 der Abgabenordnung (AO) 10 Jahre aufbewahrt.

Werden Daten an Dritte weitergegeben?

Bei uns erhobene personenbezogenen Daten werden von uns nur dann weitergegeben, wenn hierzu eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder dies zur Durchsetzung unserer Ansprüche erforderlich ist. In Betracht kommen insoweit Steuerbehörden, Datenschutzbehörden, Gerichte und Anwälte.

Betroffenenrechte

Nach der Datenschutzgrundverordnung haben Sie das Recht:

  • gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über Ihre von unsverarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
  • gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
  • gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
  • gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben;
  • gemäß Art. 20 DSGVO Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen;
  • gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. In der Regel können Sie sich hierfür an die Aufsichtsbehörde Ihres üblichen Aufenthaltsortes oder des Vereinssitzes wenden. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

Widerspruchs- und Widerrufsrechte

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Sie haben weiter das Recht, gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit uns gegenüber zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruht, für die Zukunft nicht mehr fortführen werden. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung wird dadurch aber nicht berührt.

Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an schulverein.rlg@gmail.co

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Schulverein

Freiwilligen Pass

Der Schulverein ist berechtigt, den FreiwilligenPass und den Schüler-FreiwilligenPass auszustellen.

Was ist der FreiwilligenPass?

Der FreiwilligenPass soll zur Anerkennung des freiwilligen Engagements beitragen und die dabei erworbenen oder geförderten Kompetenzen dokumentieren.

Den Berliner Schüler-FreiwilligenPass können Schülerinnen und Schüler erhalten, die sich

  • wenigstens 60 Stunden verteilt über ein Jahr regelmäßig oder
  • in einem oder mehreren Projekten durchgängig 100 Stunden

außerhalb des regulären Schulunterrichtes freiwillig bürgerschaftlich und ehrenamtlich in Berlin engagiert haben. Das schließt auch ehrenamtliche Aktivitäten außerhalb der Schule mit ein.

Den FreiwilligenPass können alle Menschen ab 12 Jahren bekommen wenn sie sich

  • wenigstens 80 Stunden verteilt über ein Jahr regelmäßig oder
  • in einem oder mehreren Projekten durchgängig 200 Stunden außerhalb ihrer Arbeitszeit freiwillig ehrenamtlich in Berlin engagiert haben.

Mit dem Berliner Schüler-FreiwilligenPass können Schüler einen wichtigen Aspekt ihrer Persönlichkeitsentwicklung dokumentieren. Dies kann auch Chancen beim Einstieg in das Berufsleben verbessern.

Wie kommt ihr zu einem FreiwilligenPass?

Füllt das Antragsformular aus und sendet dieses bitte an den Schulverein (z.B. per Mail: schulverein-ev@rlg.berlin)

oder beantragt ihn direkt Online.

Weiterführende Informationen sind auf der entsprechenden Internetseite für den FreiwilligenPass des Hauptstadtportals zu finden.

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Schulverein

Rosa-Luxemburg-Ehrenpreis

Seit 1996 werden Schüler:Innen des Rosa Luxemburg Gymnasiums für ihre  besonderen Leistungen und ihr ehrenamtliches Engagement, über den schulischen Rahmen hinaus, mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.  Die Würdigung dieser Leistungen erfolgt immer um den 5. März, dem Geburtstag von Rosa Luxemburg.

Die Ehrenpreise werden in verschiedenen Kategorien vergeben, zum Beispiel für kulturelles, sportliches, naturwissenschaftliches, soziales, fremdsprachliches und politisches Engagement.

Kriterien für die Vergabe

Der Rosa–Luxemburg–Ehrenpreis wird ausschließlich an eine Einzelperson vergeben. Mit den Ehrenpreisen der weiteren Kategorien können sowohl Einzel- als auch Gruppenleistungen gewürdigt werden.

Rosa – Luxemburg – Ehrenpreis

Ausgezeichnet werden Leistungen von Schülerinnen und Schülern, die dem politischen, sozialen und kulturellen Vermächtnis Rosa Luxemburgs gerecht werden und dazu dienen, einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher politischer Meinung, sozialer und nationaler Herkunft und verschiedenen Alters zu leisten.

Besonderes Engagement für die Schulentwicklung

Ausgezeichnet werden Leistungen von Schülerinnen und Schülern, die zur Verbesserung und Veränderung der Lern-, Lehr-, Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen aller Akteure des schulischen Alltags beitragen.

Besondere kulturelle Leistung

Ausgezeichnet werden Leistungen von Schülerinnen und Schüler, welche auf im weitesten Sinne kulturellem Gebiet (Musik, darstellende Kunst, bildende Kunst) erbracht werden bzw. kulturelle Aktivitäten und Veranstaltungen an der Schule unterstützen.

Besonderes politisches Engagement

Ausgezeichnet werden Leistungen und Engagement von Schülerinnen und Schüler, die auf dem Gebiet der politischen Arbeit und Bildung erfolgt.

Besondere naturwissenschaftliche Leistungen

Ausgezeichnet werden Schülerinnen und Schülern, die durch ihre außerunterrichtlichen naturwissenschaftlichen Tätigkeiten besondere Erfolge erbracht oder auf diesem Gebiet ehrenamtliches Engagement geleistet haben.

Besonderes Engagement im Umweltschutz

Ausgezeichnet werden Schülerinnen und Schüler, deren schulisches und außerschulisches Engagement zum Schutz und zur Erhaltung von Natur und Umwelt beiträgt.

Besondere sportliche Leistungen

Ausgezeichnet werden Schülerinnen und Schüler, deren sportliche Leistungen ein besonderes Maß außerschulischen Engagements kennzeichnen bzw. die unsere Schule in besonderer Form bei sportlichen Aktivitäten und Wettkämpfen auf verschiedenen Ebenen vertreten.

Besondere fremdsprachliche Leistung

Ausgezeichnet werden Leistungen von Schülerinnen und Schüler, deren fremdsprachliche Leistungen ein besonderes Maß außerschulischen Engagements kennzeichnen bzw. die unsere Schule in besonderer Form bei Aktivitäten unterstützen und bei Wettstreiten auf verschiedenen Ebenen vertreten.

Besonderes soziales Engagement

Ausgezeichnet werden Schülerinnen und Schülern, die durch ihr soziales Engagement in- und außerhalb der Schule einen besonderen Beitrag für das Zusammenleben in der Gesellschaft leisten.

Besonderes Engagement im Bereich „Neue Medien“ und Innovationen

Ausgezeichnet werden Leistungen und Engagement von Schülerinnen und Schülern, welche auf dem Gebiet „Neue Medien“ für das Rosa-Luxemburg-Gymnasium erbracht werden und/oder Neuerungen für den Schulalltag darstellen.

Die Vollständige Konzeption finden Sie unter Dokumente oder hier.

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Schulverein

Mitglied werden/Spenden

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, das uns und unsere Arbeit finanziell oder durch „wo:men-Power“ unterstützen möchte.

Die Beitragshöhe pro Schuljahr ist frei wählbar. 

Der Eintritt in den Schulverein ist jederzeit möglich. Soll die Mitgliedschaft beendet werden, benötigen wir unbedingt eine Kündigung. Auch diese ist jederzeit zum Ende des Monats möglich.

Unsere Satzung finden Sie online in unserem Dokumentenbereich (Dokumente -> Schulverein -> Sonstiges). Der Mitgliedsantrag kann hier runtergeladen oder am Ende der Seite direkt gestellt werden.

Wer neben oder ohne Mitgliedschaft die Arbeit des Schulvereins finanziell unterstützen möchte, kann gern spenden. Der Schulverein ist gemeinnützig. Spenden und Mitgliedsbeiträge sind daher steuerlich absetzbar.

Überweisungen bitte auf das folgende Konto veranlassen:

Kontonummer: 102 001 14 56
BLZ:  120 300 00 (DKB Berlin)
IBAN: DE45 1203 0000 1020 0114 56
BIC: BYLADEM1001
Sie erreichen uns per Mail über schulverein-ev@rlg.berlin

Bitte geben Sie/gebt bei Überweisungen im Verwendungszweck zusätzlich Ihre Adresse an, wenn wir Ihnen/dir eine Spendenbescheinigung zukommen lassen sollen. Bei einer Spende unter 300 € reicht der Zahlungsbeleg zusammen mit diesem vereinfachten Zuwendungsnachweis als Nachweis für das Finanzamt.

Vielen Dank.

Stelle einen Mitgliedsantrag und wir melden uns

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News

Elterninformation 3 erschienen

Sie können diese wie gewohnt in unserem Downloadbereich herunterladen oder aber über diesen Link.

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Musik

Musikalische Projekte

Alle drei Jahre setzen wir an unserem Gymnasium eine große Musicalproduktion um, bei der oft bis zu 100 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Der große Aufwand und unser musikalischer Anspruch erklären diesen dreijährigen Rhythmus.

Einen Einblick findet man auf unserem Youtube-Kanal:

Das RLG auf „School ’n‘ Music“

Freiheit gewinnt

Inhalt

Die Feuerzangenbowle

Die Feuerzangenbowle

(Untertitel: „Würd’st du’s nochmal probier’n?“) ist ein Musical in zwei Akten nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl mit Musik von Burkhard F. Fabian und Songtexten von Johannes K. Jellinek.

Die Uraufführung wurde am 8. Januar 2018 im Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin umgesetzt.

Handlung

Erster Akt

Im Prolog entwickelt der „Zirkel der Feuerzangenbowle“ (fünf befreundete, gestandene Herren in Berlin) die Idee,  den erfolgreichen jungen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, auch Mitglied dieser Runde, noch einmal auf ein Gymnasium zu schicken, da ihm diese wichtige Lebenserfahrung aufgrund seines Privatunterrichts fehlt.

Von der Idee beflügelt, inkognito für seinen neuen Roman zu recherchieren, besucht Dr. Johannes Pfeiffer unter dem Decknamen „Hans Pfeiffer“ das Gymnasium in der fiktiven Kleinstadt Babenberg (eine Anspielung auf Babelsberg) und organisiert dort zusammen mit seinen Mitschülern diverse Schulstreiche – z.B. das Verstecken des Schuhs von Professor Bömmel oder den bekanntesten Streich, bei dem die Oberprimaner beim Probieren des selbstgebrauten Heidelbeerweins von Professor Crey im Chemieunterricht so betrunken tun, dass der Unterricht abgebrochen werden muss und sie vom Direktor nach Hause geschickt werden.

Da Musiklehrer Fridolin langfristig erkrankt ist, finden die Chorproben zusammen mit dem Mädchenchor des benachbarten Lyzeums statt. Den Chor leitet die Musikreferendarin Eva Knauer, die hübsche Tochter des Direktors des Jungengymnasiums. Eva und Hans verlieben sich. Direktor Knauer, genannt „der Zeus“, ahnt, wer die Verantwortung für die Streiche trägt, kann jedoch Pfeiffer nichts nachweisen. In der Zwischenzeit findet Marion, die Verlobte Pfeiffers in Berlin heraus, wo sich der berühmte Schriftsteller aufhält und macht sich auf nach Babenberg, um ihren Verlobten zu stellen.

Zweiter Akt

Pfeiffer hängt zusammen mit einem Primaner am Eingangstor seiner Schule ein Schild mit der Aufschrift, „Wegen Bauarbeiten bleibt das Gymnasium heute geschlossen“ auf. Die ankommenden Schüler und Lehrer lesen das Schild und machen Kehrt nach Hause, während der über die Stille in seiner Schule verwunderte Direktor letztlich die Ursache dafür findet und zusammen mit dem Kollegium beschließt, so zu tun, als sei das Schild echt. Kollege Bömmel errichtet daher eine fiktive Baustelle, um die Peinlichkeit der Situation des Schulausfalls von der Schule abzuwenden.

Marion überrascht Pfeiffer in seiner Stube und versucht ihn zu verführen – mit dem Ziel, ihren Verlobten zurück nach Berlin zu bringen. Pfeiffer, der nun erkennt, die wahre Liebe in Eva gefunden zu haben, lässt sich auf das Spiel nicht ein und beschließt, Eva die Wahrheit über seine Identität mitzuteilen. Eva glaubt Hans nicht und fühlt sich verhöhnt, so dass dieser verstoßen, alleine und enttäuscht zurückbleibt. Daher beschließt der Protagonist sich in einer großen Abschlussvorstellung allen als der erfolgreiche Schriftsteller zu offenbaren und Babenberg wieder zu verlassen. Dazu verkleidet er sich als Prof. Crey und übernimmt dessen vom Oberschulrat des Gymnasiums supervisierte Vorführstunde (eine pädagogisch innovative, da diese geschlechtsübergreifend zusammen mit den Schülerinnen des Lyzeums organisiert wurde) – denn der erfahrene Prof. Crey bewirbt sich um eine Direktorenstelle. Die Maskerade erkennend bittet Direktor Knauer Pfeiffer darum, das „Theater weiterzuspielen“, damit der Oberschulrat nichts merke. Dazu gibt er Pfeiffer sein Ehrenwort, dass ihn keine Strafe erwarte. In einem unbedachten Moment bestätigt Direktor Knauer zudem vor allen die Verlobung von Pfeiffer mit Tochter Eva. Beim Abgang des mit dem Unterricht höchst zufriedenen Oberschulrats trifft dieser auf den echten Professor Crey, den er jedoch für den falschen, nämlich den für seine Streiche bekannten Hans Pfeiffer hält. Der Schulrat erwartet die Entfernung des Doppelgängers von der Schule und bittet um einen Bericht.

Zu guter Letzt pocht Pfeiffer auf die Zustimmung des Direktors, für die Hand seiner Tochter, die überglücklich Hans‘ Heiratsantrag annimmt. Der Protagonist gibt seine wahre Identität preis und wendet sich zum Schluss mit dem Durchbrechen der vierten Wand an das Publikum. Dabei reflektiert Pfeiffer zusammen mit den anderen Figuren im Abschlusshymnus die Schulzeit auf der Metaebene.

Musik

Einführung

Heinrich Spoerl begann Ende der 1920er Jahre seinen Roman zu schreiben. Sein Sohn Alexander (*3.1.1917; †16.10.1978) war da im besten Lausbubenalter. Dieser schreibt in seinem Buch „Memoiren eines mittelmäßigen Schülers“, die „Feuerzan­genbowle“ wäre deshalb entstanden, weil sein Vater es leid geworden sei, ständig Briefe an die Schule wegen der Vergehen seines Sohnes zu schreiben. Daher habe Alexander nach der Schule über die Streiche in der Schule zu berichten gehabt („Memoiren…“, dtv-Vlg).

Wie viel nun wirklich passiert oder Fiktion ist, lässt der berühmte Roman offen. Am Ende der Feuerzangenbowle heißt es nur: „Wahr sind auch nur die Erin­nerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden“ („Die Feuerzangenbowle“, Droste-Vlg.).

In Spoerls Epilog manifestiert sich die eigentliche Dimension der Schulzeit, wel­che sich jedoch erst rückblickend offenbart: In einer unbeschwerten Leichtigkeit lag einem die ganze Welt zu Füßen. Träume wollten Wirklichkeit, Sehnsüchte woll­ten lebendig werden. Allzu oft stellt man im Erwachsenenalter fest, dass „Träume oft nur Schäume“ sind, wie es in einem Song des Musicals heißt. Vor diesem Hin­tergrund entstand der Untertitel und Schlusshymnus zum Musical: „Würd’st du’s nochmal probier’n?“. Johannes K. Jellinek fängt in den Songtexten die Stimmungen der Schulgeschichte auf und gießt sie in eine poetische Sprache. Burkhard F. Fabian nutzt sie als inspirierenden Nährboden für die Kompositionen. Neben den lauten Orchesterstellen folgen die leisen der Tradition der Comedian Harmonists, die sich in ihrem mehrstimmigen, pointierten Gesang nur von einem Klavier begleiten ließen.

Die Spielzeit des Musicals beträgt zwei Stunden und 30 Minuten.

Rollen und Gesangslagen

Alte Herren

JOHANNES PFEIFFER (Tenor)

JUSTIZRAT FLEISCH *1) (Tenor)

BANKIER ETZEL *2) (Bariton)

MED. HELLWIG *3) (Bariton)

APOTHEKER FRÖBEL *4) (Bass)

Lehrkörper

EVA KNAUER  (Sopran)

„BÖMMEL“ *1)  (Tenor)

Direktor KNAUER, „ZEUS“ *2) (Bariton)

OBERSCHULRAT *3)  (Sprechstimme)

Prof. CREY, „SCHNAUZ“ *4) (Bass)

(*1)*2)*3)*4) identische Darsteller möglich)

Klasse

Der kleine LUCK  (Tenor)

HUSEMANN  (Tenor)

Rudi KNEBEL  (Bariton)

ROSEN  (Bariton)

MELWORM  (Bariton)

ACKERMANN  (Bass)

Sonstige

MARION  (Mezzosopran)

HAUSMEISTER *5) (ohne Text)

KELLNER(IN) *5) (ohne Text)

(*5) optional)

Chöre

Mädchenchor des Lyzeums

Gemischter Chor des Jungengymnasiums und des Lyzeums

Besetzungsvarianten

Orchester (erweiterte Bigband)

(20 Musiker*innen)

Klarinette

Altsaxophon 1

Altsaxophon 2

Tenorsaxophon 3

Tenorsaxophon 4

Baritonsaxophon

Trompete 1 – 4

Posaune 1 – 3

Bassposaune

Vibraphon / Marimbaphon

Gitarre

Klavier

Kontrabass

Drum-Set

Pauken / Smallpercussion

Band (erweiterte Combo)

(11 Musiker*innen)

Klarinette / Altsaxophon 1

Altsaxophon 2 / Tenorsaxophon

Baritonsaxophon

Trompete 1

Trompete 2

Posaune 1

Posaune 2

Vibraphon / Marimbaphon

Klavier

Kontrabass

Drum-Set / Pauken / Smallpercussion

Version für zwei Klaviere und Schlagwerk

(3 Musiker*innen)

Klavier 1

Klavier 2

(nur Flügel oder digitale Flügel wie z.B. Roland GP-607 PE)

Drum-Set / Smallpercussion

Einzeltitel der Musikstücke

Ouvertüre (I)

Wie wird ein Pauker denn zum Or’ginal?

Der Pennäler

Fünf Asse und ein Bübchen

Ich bin der Pfeiffer mit drei „f“

König der Lehranstalten

Bäh, wat habt ihr für ‘ne fiese Charakter

Die schöne, holde Unschuld

Ich wär‘ so gern die Krabbe auf deinem Kanapee

Die Gerechtigkeit des Lehrers unter besonderer Berücksichtigung der höheren Lehranstalt

Vielleicht ist er bald hier

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten (Heinrich Heine / Friedrich Silcher)

Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß geh‘n (Anton Wilhelm von Zuccalmaglio / Johannes Brahms)

Heidelbeerwein

Das Maß ist voll

Bin verliebt

Wo isser denn, der Dr. Pfeiffer?

Szenische Ouvertüre (II)

Marions Tango Seductivo

Vergeig‘ das Abitur

Dr. Johannes Pfeiffer, der wär‘ der richt’ge Mann

Ich bleibe Pfeiffer mit drei „f“ (Reprise)

Swing Me Up, Ackermann

Würd’st du’s nochmal probier’n?


Am 8. Januar 2018 feierte unser eigenes Musiktheater „Die Feuerzangenbowle – das Musical“ seine Weltpremiere! Lesen Sie Stimmen über das Projekt:

Ich fand das Musical wirklich unglaublich toll! Viele denken leider, dass wir Jugendliche uns heutzutage zu nichts “Altmodischem” mehr motivieren können und wir uns nur noch für unsere Handys interessieren. Mit diesem Musical konnten wir jedoch uns und vielen anderen Menschen das Gegenteil beweisen! Eine so große, talentierte Gruppe, ein toller Regisseur und ein klasse Lehrer! Insgesamt ein 100 prozentig gelungenes Projekt, an welches ich immer zurückdenken werde und ich bin froh, das Ganze als 11. Klässlerin miterlebt haben zu dürfen!

[Eine Schülerin]

[…] Als Sie mich dann gefragt haben, ob ich mitspielen wolle, war ich sofort Feuer und Flamme für diese Idee, auch wenn ich damals nicht mal in meinen kühnsten Träumen das tatsächliche Ausmaß dieses Projektes erahnen konnte. Im neuen Schuljahr drangen dann stückweise die ersten Gerüchte über das Musical zu mir durch: „Herr Fabian hat die Lieder geschrieben“, „Schockel spielt die Hauptrolle“, „sowas gab’s bei uns noch nie…!“ Und diese Gerüchte hatten eins gemeinsam: sie trafen zwar alle zu, waren jedoch maßlose Untertreibungen (wie untypisch für Gerüchte…). Weil, wie sich rausstellte, waren die Lieder nicht nur Lieder, sondern ein musikalisches Erlebnis, das gleichermaßen das Herz rührte und die Seele erfreute, das zum Tanzen, wie zum Mitsingen einlud und auch nach vielfachem Hören niemals langweilig wurde. Auch die Hauptrolle, in der sich der liebe Elias tatsächlich wiederfand, war nicht einfach eine Hauptrolle, sondern ein echter Pfeiffer; ein Teamplayer und eine Rampensau, wie man sie selten in einer Person findet. Und sowas gab’s nicht nur bei uns noch nicht – sowas hat’s überhaupt noch nie gegeben! So wie mir erst nach und nach klar wurde, welch mutiger Verwirklichung einer jahrelang gereiften Vision ich mich da gegenübersah, realisierte ich auch erst im Verlauf der ersten Proben, dass ich wirklich Teil dieses Ganzen sein durfte. Diesen Prozess miterleben zu können, indem aus den vielen, vielen kleinen Bausteinen langsam ein Ganzes wurde, langsam sich Text und Musik, Schauspiel und Tanz zu einem Musical zusammenfanden und trotz der vielen Mühen und Anstrengungen scheinbar wie von selbst ineinanderflossen, ist eine der schönsten Erfahrungen, die ich jemals machen konnte. Letztendlich kann man getrost sagen: Keine Minute war zu viel investiert, kein Schweißtropfen umsonst geflossen und keine Synapse umsonst durch Text, Melodie und Choreografie verbogen worden, denn an jedem der fünf Abende haben wir alle hundert- und tausendfach unsere Anstrengungen zurückgezahlt bekommen. Dessen war nicht nur der kaum enden wollende Applaus Zeuge, sondern auch die Stimmung hinter der Bühne, die (hoffentlich) nicht bis ins Publikum drang: Dort feierten wir stumme Partys, tanzen und sangen tonlos zum „Pfeiffer mit drei f“, dort lernte so Mancher Xylophon und Lufttrompete spielen und irgendwann konnten wir eigentlich alle Jedermanns Texte mitsprechen und -singen (komisch, dass unsere eigenen trotzdem manchmal wie von Geisterhand verschwunden waren…).

Kurz: Das Musical war ein Erlebnis! Eines, wie man es nur an unserer Schule erleben kann, nur mit so tollen Mitschülern und Lehrern… Was haben wir für ein Glück auf eine Schule gehen zu können, die wirklich ein Loblied verdient hat und an der jeder, spätestens jetzt, eine Menge für’s Leben gelernt hat.

Vielen, vielen Dank für diese unvergessliche Zeit! Für die Melodien, die noch so lange durch meinen Kopf tanzen werden, und die Erinnerungen, die ich immer mit mir tragen werde.

[Ein Schüler]

Mir ist aufgefallen, wie sehr ich an dieser Zeit, dem Musical und den Leuten hing, als ich im Unterricht darüber berichtet hatte und sofort einen Kloß im Hals hatte, weil es schon vorbei war. Nach einer etwas schwereren Geschichte an meiner alten Schule, fühlte ich mich während des Musicals vor allem eins: geborgen. Ich wurde mit einer Wärme empfangen, die ich mir niemals erträumt hätte. Und was anfing als einzelne Schüler, wurde schnell zu wurde schnell zu Freundschaften, fast schon einer Familie. Kurz: Es war eine fantastische Zeit. Dankeschön!

[Eine Schülerin]

Ich habe in diesem Projekt ein temporäres zweites Zuhause gefunden, habe neue, tolle Leute kennengelernt, den Musikstil besser verstanden. Ich habe viel dazugelernt, ich bin offener und selbstbewusster geworden und ich habe die Mitwirkenden unglaublich liebgewonnen.
So ein Projekt sollte man unbedingt nochmal machen, weil es sowohl das Publikum begeistert hat als auch den Schülern bewiesen, was sie so alles können. Es ist toll, von einem so tollen Stück Kultur, das viele anspricht und überzeugt, ein Teil zu sein.
Was mir am wichtigsten am Projekt ist, war, Gleichgesinnte zu treffen und kennenzulernen, Menschen, die die Musik, die Darstellungskunst, die Show so sehr lieben wie man selbst, die sich nicht schämen und keine Angst davor haben, auf einer Bühne lauthals zu trällern, manchmal sogar solistisch, und die vom Anfang bis zum Ende voll dabei waren und den Prozess gemeinsam genossen haben.

[Eine Schülerin]

[…] Ich vermisse das Musical wirklich sehr. Natürlich war es am Ende sehr zeitaufwendig und stressig wegen der Schule, aber es hat sich gelohnt und ich würde es immer wieder gerne machen. Ich habe gemerkt wie stark meine Stimme ist und dass ich sie nicht verstecken muss, was ich vorher oft gemacht habe. Außerdem ist mir die ganze Gruppe unglaublich ans Herz gewachsen. Wir Oberprimaner haben uns auch jetzt schon vorgenommen in Kontakt zu bleiben und uns auch nochmal privat zu treffen. Auch das Schauspielern habe ich durch das Musical für mich entdeckt. Ich habe es unglaublich geliebt anderen Leuten dieses Ergebnis zu präsentieren. Bei jeder Aufführung hatte ich Spaß und egal, wie oft ich die gleiche Aufführung präsentieren würde, mir würde niemals langweilig werden, weil man bei jeder Aufführung neue Erfahrungen auf der Bühne sammelt. Die ganze Zeit über habe ich mich wie in einer großen Familie gefühlt, die immer zusammenhält.

[Eine Schülerin]

Ich hab durch dieses tolle Projekt viele tolle Leute (besser) kennengelernt und liebgewonnen und bin sehr froh, an dem Projekt teilgenommen zu haben. Es macht einfach so viel Spaß mit so vielen lieben Menschen auf der Bühne zu stehen, zu singen, zu tanzen, zu lachen. Es ist etwas Besonderes bei so einem Projekt mitzumachen und ich würde es auf jeden Fall wieder tun. Ich bin so beeindruckt wie viel Arbeit hinter so einem Projekt steckt und mit wie viel Spaß und guter Laune alle darangegangen sind. Jede einzelne Person in diesem Musical hatte eine wichtige Rolle, auch wenn sie noch so klein sein mag. Denn erst durch die Zusammenarbeit all dieser tollen Menschen, den kleinen und den großen Rollen, ist das Musical zu dem geworden was es jetzt ist. Durch jede einzelne Person, die in irgendeiner Weise mitgemacht hat, ist es ein wunderbares, einzigartiges, tolles und unvergessliches Familienprojekt geworden.  Ich sage bewusst Familienprojekt, da wir durch die Zusammenarbeit an dem Musical zu einer großen und unbeschreiblich tollen Familie zusammengewachsen sind.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir noch einmal die Chance haben das Stück zusammen aufzuführen.
Und wer weiß, vielleicht passiert das ja und bald heißt es wieder: „Die Feuerzangenbowle – DAS MUSICAL“

[Eine Schülerin]

[…] Dieses Musical war eine fantastische Erfahrung, die in meinem Schulleben das schönste Event innerhalb der Schule war. Es war nicht nur eine weitere Erfahrung, sondern eine Bereicherung für mich. Man lernte tolle Leute kennen, man hatte so viel Spaß und es macht extrem viel Freude auf der Bühne zu stehen und dem Publikum zu zeigen, was man geschaffen hat. […] Danke, danke, danke.

[Ein Schüler]

[…] Das Musical war eine unglaublich bereichernde Erfahrung mit großartigen Momenten für mich. Selbst in Momenten großer Anstrengung habe ich gewusst warum wir es machen und dass es sich lohnt. Wahrlich war es einzigartig zu sehen, wie in weiten Teilen Schüler ein Projekt mitgestaltet haben, welches einer professionellen Produktion in nichts nachsteht. Das Projekt hat uns zusammengeschweißt wie es wohl kein anderes vermag. Ich bin stolz Teil davon gewesen zu sein und ich denke ich kann mit Freude auf die anstrengenden, aber vor allem unterhaltsamen, lehrreichen Stunden zurückblicken. Ein solches Musical kann nicht nur für die Beteiligten wertvoll sein, gleichsam wichtig für Publikum und Schule. Es bewegte sich wie gesagt auf einem sehr anspruchsvollen Niveau. Gemeinschaftliche Arbeit, Kreativität, Leidenschaft und Zielstrebigkeit haben ein in großem Umfang bedeutendes Resultat ergeben. Ein Ansporn für künftige Generationen und eine wunderbare Erinnerung für uns Beteiligte.

[Ein Schüler]

[…] Das Musical stellt eindeutig die schönste Zeit meiner bisherigen Schullaufbahn dar. Bei einem Projekt dabei gewesen zu sein, das mit so viel Herzblut, Engagement und Leidenschaft geschaffen wurde, bedeutet viel für mich.

Bei dem Projekt habe ich tolle neue Leute kennengelernt. Unsere gemeinsame Leidenschaft verbindet uns -die Musik. So sind enge Freundschaften entstanden. Dadurch, dass wir von morgens bis abends in der Aula geprobt haben, war ich fast nur noch zum Schlafen zu Hause, aber diese gemeinsame Zeit hat uns zusammengeschweißt und die Musical-Teilnehmer sind wie eine zweite Familie für mich geworden.

Das Musical bot die Möglichkeit für mich, meine drei Leidenschaften- das Singen, das Schauspielern und das Tanzen- zu verbinden und auf der Bühne zu zeigen. Ich habe wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ich nie vergessen werde.

Ich habe außerdem von mehreren Zuschauern gehört, wie toll sie das Musical fanden und wie sehr wir sie berührt haben. Es macht mich glücklich, dass wir vielen Menschen mit diesem Projekt eine Freude gemacht haben.

Auch sind beim Musical so viele kleine Insider entstanden und ich bemerke immer wieder, wie ich in Zitaten aus z.B. Songtexten denke… („Ich bin empört! Ich bin verstört!“) 😀 Generell finde ich die Musik supertoll und kann inzwischen jedes Lied auswendig.

[Eine Schülerin]

Ich finde es gut, dass wir bei der Verwirklichung dieses Projektes so professionelle Unterstützung von Ihnen, Johannes, Herrn Rosiny, Marius und Anja erhalten haben, die uns dabei geholfen haben, über uns hinauszuwachsen. Ich bin stolz darauf, bei so einem tollen Projekt dabei gewesen zu sein und „Die Feuerzangenbowle-das Musical!“ für immer in meinem Herzen zu tragen!

[Eine Schülerin]

[…] Herzlichen Glückwunsch noch einmal zu diesem wahnsinnig tollen Musical! Ich habe es viermal gesehen und es wurde nie langweilig, ganz im Gegenteil! Ich habe immer Neues entdeckt und schon eine Vorfreude für verschiedene Szenen und Songs entwickelt […]

[Eine Mutter]

[…] Ich habe mich lange nicht mehr so glücklich gefühlt, weil wir etwas für viele so Bedeutsames geschaffen haben. Und weil ich gemerkt habe, dass meine Arbeit an den richtigen Stellen etwas bewegen kann. […] Jeder Schüler deiner Schule sollte einmal während seiner Schullaufbahn die Chance bekommen, in dieser Aula auf dieser Bühne zu stehen. Die Musicals an deinem Gymnasium sind das, was bleibt. Woran sich die Schülerinnen und Schüler gern zurückerinnern werden; deren Filmaufnahmen und Fotos sie irgendwann ihren eigenen Kindern zeigen können; und sagen können, ich war mittendrin, statt nur dabei. […] Vielleicht erst 10, 20 Jahre später erkennen sie, was das mit ihnen gemacht hat und zu wem sie geworden sind. Für alle die, die nicht dabei sein konnten oder wollten: vielleicht denken sie irgendwann: „Ach hätt‘ ich doch!“ […]

[Ein Lehrer]

Informieren Sie sich hier umfassend über das Musical:

www.feuerzangenbowle-musical.de

Musical „The Blues Brothers Interactive“ (2015)

Die Revue adaptierte den bekannten Film!

Wie bringt man einen Film auf die Bühne?

Ein Film hat ganz andere Möglichkeiten, Ereignisse umzusetzen als das Theater. In der filmischen Kultvorlage aus dem Jahr 1980 stürzen ganze Häuser ein, dutzende Polizeifahrzeuge überwinden diverse Rampen und stapeln sich zu ungewöhnlich hohen Blechtürmen…

Das Gerüst der Story bildet ihre Musik. Das Bluesidiom der 1960er Jahre wird im Film durch namhafte Jazzmusiker wie Aretha Franklin, Ray Charles, Cap Calloway oder John Lee Hooker – bei uns durch unsere jungen Talente in der Bluesband „Jazz We Can“ – lebendig. Nun braucht es eine ordentliche Portion Motivation, warum diese eindrucksvolle Musik, überwiegend komponiert von Ira Newborn und Elmer Bernstein, dargebracht werden soll. So erhalten unsere Protagonisten und Bandleader Jake und Elwood Blues ihre christliche Erleuchtung: „Die Bääänd – bringt sie wieder zusammen und sammelt mit ihr Geld für das Waisenhaus, in dem ihr aufgewachsen seid.“ Auf diese Weise kann das Haus seine Steuerschuld begleichen und wird nicht geschlossen! Um die erfolgreiche Band erneut organisieren zu können, müssen jedoch einige Hindernisse überwunden werden. Die Bluesmusiker sind längst in besser bezahlten und zuverlässigeren Jobs tätig, das Bandequipment muss kostenfrei gefunden werden und ein lukrativer Auftrittssaal wird gesucht. Und da gibt es noch die kleinen Gesetzesübertretungen, die im Wesen der Blues Brothers genauso angelegt sind wie ihre Bluesmusik. Klar, am Ende gelingt ihnen beides: Jake und Elwood retten ihr Waisenhaus und sie können mit den Blues Brothers wieder auftreten, allerdings – nur im Gefängnis. Diese Geschichte sollte man doch wohl ohne Blechlawinen erzählen können, oder?

Link: Playlist „The Blues Brothers Interactive“

Interactive

Dass ein Publikum interaktiv in das Handlungsgeschehen eingebunden wird, ist am Theater nichts Neues. An vielen Stellen werden Sie in unserer Inszenierung dazu aufgefordert. Bitte singen Sie z.B. den folgenden Refrain mit:

Oh, when the saints go marching in
Oh, when the saints go marching in
Then Lord let me be in that number
When the saints go marching in.
(3 x)

Warum Musicalprojekte an unserer Schule?

Die Schülerinnen und Schüler nehmen an diesem außerunterrichtlichen Projekt freiwillig teil. Mit dem Lernprodukt Musical stellen sich die Beteiligten der Öffentlichkeit. Die sich daraus entwickelnde hohe Motivation fördert den Lernerfolg in den Bereichen des Teamworks, der Eigenverantwortung, der Kompetenz und Präsenz in der individuellen Performance. In ihr werden Formulierungen wie „sich positiv einbringen“ oder „sinnvoll zurück nehmen können“ mit erlebter Erfahrung gefüllt. In einem Projekt kann sich Schule weiter entwickeln: Hier lernt man nicht mehr nur für das Leben: Schule wird zum Leben.

Buch

Nach dem Film The Blues Brothers in einer Bearbeitung und Johannes Jellinek und Burkhard F. Fabian

Arrangements

Burkhard F. Fabian

Choreinrichtung: Christoph Rosiny

Das Musical in Zahlen

100 beteiligte Schüler*innen, 29 Mikrophone und 12 Funkstrecken, 32 Audiokanäle und 2000 Meter Extrakabel, 77 Scheinwerfer und Lampen, 23 Musikstücke und 19 Minuten Film in 7 Sequenzen und 2 PKW-Lenkräder.

Dank gilt besonders Stefan Sikora, der das Projekt und dessen tontechnische Umsetzung von Anfang an – seit zwei Jahren – professionell begleitet; Paul Köppen, der mit seiner AG Aulatechnik in ruhiger Konsequenz ein lichttechnisches Feuerwerk installiert; Christoph Rosiny, der kurzerhand aus seinen Grundkursen einen Gospelchor zaubert und Johannes Jellinek, der als Regisseur unsere Schüler*innen dort abholt, wo sie stehen und ihnen geschickt neue Wege zeigt. Dank gilt ebenfalls PAM/events, unserem Schulverein, unserem Schulleiter Herrn Treptow und unserer Schulgemeinschaft, die diese Projektarbeit mit trägt.

Ganz besonderer Dank gilt unseren Schüler*innen, die sich zum größten Teil in ihrer Freizeit für das Projekt überzeugend engagieren und es eigendynamisch entwickeln.

Mitwirkende

Hauptrollen

Jones Anam – Jake Blues

Kjell Pommerening – Elwood Blues

Nebenrollen

Isi Thiele – Murph, Tanz

Leonhard Schmidt – Curtis, Chor

Sarah Kamenarov – Aretha, Backingvocals

Mai Witzmann – Cowgirl, Backingvocals

Emily Schön – Pinguin, Backingvocals

Larissa Fußer – Carrie, Maske, Backingvocals

Nadja Siller – Happy, Backingvocals, Chor

Henn Schnoor – John Lee Hooker, Morrie, Tanz

Milena Höhmann – Tanz, Barfrau, Kostüme

Alina Goerschel – Quando, Backingvocals

Fabian Schwolow – Polizist, Bademeister, Tanz, Stage Manager

Theo Hofstetter – Polizist, Bademeister, Tanz, Stage Manager

Roswitha Löser – Frank OZ

Ralf Treptow – Finanzbeamter

Die „Bääänd“

Martin Donner – Altsaxophon

Tabea Nauschütz – Tenorsaxophon, Chor, Bühnenbau

Ben Hurdelhey – Baritonsaxophon, Filme!

Lukas Immelmann – Trompete

Konstantin Bischoff – Trompete, Chor

Ulrich Weber – Posaune

Leonhard Rose – Posaune

Tim Fluch – Tasten, Filme!, Stage Manager

Hannes Wollmann – Klavier, Bass-Drum

Nesta Kobbert – E-Bass

Anselm Denfeld – E-Bass, Chor, Bühnenbau

Adam Seidler – E-Gitarre, Matt, Bühnenbau

Ronan Schwarz – E-Gitarre, Chor

Jannik Eichner – Drums, Bühnenbau

Finn Seemann – Percussion, Marching Band

Marching Band

Bruno Bode – Altsaxophon

Undine Anders – Altsaxophon

Julian Wolf – Altsaxophon

Arne Benicke – Altsaxophon

Timo Benicke – Altsaxophon

Elli Gaabs – Altsaxophon

Elias Kessel – Altsaxophon

Niclas Haffner – Altsaxophon

Domenic Mager – Altsaxophon

Elias Ducke – Tenorsaxophon

Uri Killisch – Trompete

Friedrich Tschirpke – Trompete

Elias Schockel – Trompete

Oskas Beckmann – Trompete

Linus Löll – Trompete

Karl Wehhofer – Trompete

Christian Haegler – Posaune

Simon Immelmann – Posaune

Baltasar Wilzopolski – Posaune

Tino Moser – Posaune

Lukas Ahnert – Posaune

Lukas Ahnert – Posaune

Sandro Ediberidze – Posaune

Valentin Erb – Posaune

Julian Bischoff – E-Bass

Emily Radke – Drums

Tanz (s. auch oben)

Emma Schroth – Choreograhie!, Claire, Stage Manager

Vanessa Ponemunski, Stage Manager

Laura Oppermann, Stage Manager

Laura Junghans, Stage Manager

Lucas Niño, Chor

Chor

Marco Alonso-Meyer

Emil Balzer

Konstantin Bischoff

Ann Sophie Brückner

Quentin Ganzer

Maja Giesecke

Marlene Hauser

Leo Kaminski

Dan Keat

Lydia Krohs

Natalie Lehmann

Kay Mike Liebermann-Zoehe

Dorothea MacPhail

Nicholas Dan Mossakowski

Ole Neuer

E**l N*******r

Dirk Peglow

Lilith Reuter

Pepe Röpnack

Elisabeth Klemke

Katharina Sandring

Muschka Petruschka

Johanna Schaser

Friedemann Schnell

Anna Schober

Marie-Claire Büssecker

Vinzenz Grahl

Ferdinand Helm

Johanna Kopka

Lucas Nino

Birthe Seifert

Oskar Wronski

Licht

Ira Zimmer

Celina Kusche

Keno Budde

Ton

Konstantin Spieß

Robert Valeske

Leiter

Johannes Jellinek – Regie

Christoph Rosiny – Chor

Stefan Sikora – Tontechnik & Recording

Paul Köppen – Licht- & Bühnentechnik

Burkhard F. Fabian – Gesamtleitung

Link: „The Blues Brothers Interactive“ bei Facebook

Musical „Wir bleiben zu viert“ (2012)

Story:

Sie ist weit gekommen, die Band „Thinking Of Rosa“. Der erste Platz in einem Bandcontest gibt der Rockgruppe die Chance, ins große Musikbusiness einzusteigen. Doch einige Umstände hindern sie daran, zusammenzubleiben…

Die vor allem von der Schülerin Josephine Valeske (Jgst. 11) geschriebene Geschichte beschäftigt sich mit den alltäglichen Herausforderungen, denen sich der Jugendliche in einer Großstadt stellt: übertriebene Partys, familiäre Konflikte, unerfüllte Liebe und … Drogen. Dabei taucht das Musical in Stimmungen ein, wie das Leben sie hervorruft: realistisch – übertrieben, ernst – ironisch, vorwurfsvoll – desinteressiert. Der Wunsch, als Band zusammenzubleiben,  ist zugleich eine Metapher auf das Leben.

Darsteller:

Amy: Shawny Mittag +++ Ella: Laura Schergaut +++ Marc: Julius Treike +++ Phil: Justus Wirth +++ Managerin: Theresa Weber +++ Moderatorin: Theresa Selter +++ Dealer: Noah Kohn.

Tanzcrew:

Maite Dietzel, Dalila Faust, Jonathan Forck, Oscar Hofstetter, Marlen Hohndorf, Phuong Ngo, Louis Paulik, Vanessa Ponemuski, Paul Illner, Sophie Stammler.

Bigband “Brassnost”:

Isaak Krebes (Altsaxophon), Judith Hoherz (Tenorsaxophon, Strings, Klavier), Lorenz Höfs (Tenorsaxophon), Sebastian Preußel (Baritonsaxophon, Klarinette), Michael J.S. Witt, Anthony Crompton (Trompete), Konstantin Hennecke, Noah Kohn (Gitarre), Sven Marquardt (Klavier, Synthesizer), Florian Liewald (Bass), Jan Hoffmann, Leander Kohn (Drum-Set), Oskar Vitlif (Percussion) – feat. Johannes Przygodda (Violoncello)

Komponisten und Texter:

Sophie Stammler, Jonas Gröning, Madlen Brück, Laurenz Fiedler, Luise Metz, Matti Näher, Sarah Mazur, Oskar Hofstetter, Eric Zander, Wolfram Kummer, Jonathan Forck, Noah Kohn, Judith Hoherz, Jan Hoffmann, Isaak Krebes (Leistungskurs Musik), Konstantin Hennecke, Florian Liewald, Sven Marquardt (Bigband), Burkhard F. Fabian.

Regie und Gesamtleitung: Burkhard F. Fabian +++ Regie und Kostüme: Gianna Gillert  +++ Tanzchoreographie: Sandra Müller +++ Maske: Beatrice Mittag +++ Ton: Stefan Sikora, Tobias Schwarz und AG Tonstudio +++ Video: Oskar Vitlif +++ Licht: Ronny Gehrke, Lucas Kettenmann, Paul Köppen und AG Aulatechnik +++ Buch: Josephine Valeske, Gianna Gillert, Burkhard F. Fabian +++ Music & Lyrics: Leistungskurs Musik und Bigband „Brassnost“ +++ Cover & Design: Mathias Salomon.

 

Songs & Songwriter

THINKING OF

  • Konstantin Hennecke, Florian Liewald

MACHT MEHR MACHT

  • Jonathan Forck, Burkhard F. Fabian

KATER

  • Isaak Krebes, Eric Zander

WIR BLEIBEN ZU VIERT

  • Sophie Stammler  

WO IST MEIN HERZ?

  • Judith Hoherz, Jonas Gröning

I SELL A HERO

  • Burkhard F. Fabian 

„NEIN“ IST EIN VOLLSTÄNDIGER SATZ

  • Burkhard F. Fabian

HÖRST DU DAS LIED?

  • Burkhard F. Fabian 

HEUT SAG ICH’S IHR

  • Noah Kohn, Sven Marquardt, Sarah Mazur

LIEBST DU MICH?

  • Noah Kohn, Sven Marquardt, Sarah Mazur

MEIN LEBEN IST VERPFUSCHT!

  • Shawny Mittag

ALL DIE SACHEN

  • Jan Hoffmann, Matti Näher, Oskar Hofstetter, Wolfram Kummer 

IT’S KILLING ME

  • Jan Hoffmann, Matti Näher, Oskar Hofstetter, Wolfram Kummer

Sie haben die Möglichkeit, die Musik zu diesem Musical auf unserer CD und die Aufführung von „Wir bleiben zu viert“ auf DVD in absehbarer Zeit im Sekretariat für jeweils 8,- Euro zu erwerben. Der Erlös geht als Spende an „unser“ Waisenhaus nach Kenia.

Genese:

August 2010           

  • Bereitschaft der Bigband für ein Musical
  • Premierentermin für Musical anvisiert

September 2010          

  • Autorenteam in Josephine Valeske und Gianna Gillert gefunden

Januar 2011            

  • Entwicklung des Plots auf der Arbeits- und Probenphase der Bigband in Binz

Februar 2011          

  • Erstellen eines „Technical Riders“ mit Toningenieur Stefan Sikora

April 2011          

  • Erstes Textbuch mit Songvorschlägen

Juni 2011          

  • Ausdifferenziertes Textbuch mit Situations- und Stimmungsbeschreibungen für die Songs

Juli 2011          

  • Tanzchoreographin Sandra Müller übernimmt ihre Aufgabe

August 2011          

  • Verteilung der Songs auf ihre Komponisten und Dichter
  • Casting für alle Rollen

September 2011           

  • Beginn des Vocal-Coachings und der Sprechproben

Oktober 2011          

  • Erste Arrangements der Songs
  • Aufnahmen der ersten Songs im Tonstudio der RLO für die Tanzchoreographien
  • Tanzproben beginnen im GreenGymBerlin in Prenzlauer Berg

November 2011          

  • Fast alle Kompositionen liegen vor
  • Entwicklung des Cover-Designs mit Mathias Salomon

Dezember 2011          

  • Abschluss der CD-Aufnahmen im Tonstudio
  • Bühnenplan für AG Aulatechnik mit Sandra Müller erarbeitet

Januar 2011          

  • Die letzten Arrangements der Songs liegen in der Probenphase vor.

Link: „Wir bleiben zu viert“ bei Facebook

Link: Playlist „Wir bleiben zu viert“

 

Musical „Lili Marie“ (2008)

ein musical des rosa-luxemburg-gymasiums

 

Von der Idee zum Musical

Als sich die Autorengruppe des Musical am 26. November 2006 zum ersten Mal traf, diskutierte sie drei Aspekte, die in Story und Projekt eine Rolle spielen sollten:

  1. Die Geschichte muss etwas mit der Stadt Berlin und seiner Geschichte zu tut haben.
  2. Irgenwie soll – aufgrund des 100jährigen Jubiläums – das Schulgebäude mit involviert sein.
  3. Bigband (und Chor) sollen musizieren.
Unter der Anleitung des Hörspiel- und Romanautoren Holger Siemann (weitere Information zu Holger Siemann und zu diesem Projekt finden Sie unter: www.schreiberey.de) beschloss das Autorenteam einen fiktionalen Kern, der in den folgenden Fragen seinen Ausgangspunkt nahm:
Was würde wohl passieren, wenn eine große Sängerin der jüngeren deutschen Geschichte sich für zwei Tage in unsere heutige Zeit „verlaufen“ würde und ihre Erfahrungen aus der modernen Zeit mit in ihre Karriere in der Vergangenheit einbrächte? Was, wenn diese berühmte Sängerin sich nur deshalb emanzipiert und als eine der ersten Frauen konsequent mit Hosen in der Öffentlichkeit zeigte, weil sie diese Erfahrung aus einer anderen Zeit mitbrachte?
Lässt man sich einmal auf diese Fiktion ein, kommt es in einer Geschichte unweigerlich zu Konflikten:
zwischen dem Gestern und Heute / zwischen geschichtlichem Wissen und Unwissen / zwischen dem Verlust von Freunden und Verwandten und den fazinierenden Möglichkeiten in der Gegenwart und … der Liebe:„Lili Marie“ war geboren.
 

 Lili Marie – Die Story

Alex ist Gitarrist seiner Rockband und ein großes musikalisches Talent, das für den Festakt des 100-jährigen Jubiläums seiner Schule in Berlin mit seiner Band probt. Dabei schwärmt er in einem eigenen Song von Lili, der großen deutschen Sängerin, von der er ein inniger Fan ist. Sie ist jedoch schon seit rund 30 Jahren tot. Das Wissen über sie hat Alex aus Büchern, CDs und Filmen. Seiner Sehnsucht nach ihr verleiht der Leadsänger soviel Ausdruck, dass die echte Lili plötzlich – aus dem Jahre 1923 – vor ihm steht. Er hat sie herbeigesungen. Fasziniert davon träumt Alex nun von einer großen gemeinsamen Karriere an der Seite der berühmten Lili, die jedoch, verständlicherweise verwirrt, zurück in ihre Zeit möchte. Mithilfe einiger lustloser Gesangsversuche von Alex gelingt natürlich nicht die Magie, die Lili in ihre Zeit zurückbringt. Mit dem Ziel, Lili von seiner Zeit zu überzeugen, erklärt und zeigt Alex ihr das Berlin von heute, dass sich nicht nur mit seinen faszinierenden Zügen, sondern auch mit seinen sozialen Problemen darstellt. In der Nacht wird der Diskobesuch, eine spannende Erfahrung für unsere Zeitreisende, jäh von Journalisten und Reportern unterbrochen, die mit Lili die große Story wittern. Angeführt werden sie von der Leadsängerin der Rockband, Sandy, die sich ebenfalls mit Lilis Hilfe eine Karriere verspricht.

Alex und Lili können fliehen und sich im Probenraum bis zum nächsten Tag verstecken. Je mehr Lili in der Konfrontation mit der Gegenwart und dem Verlust ihrer Vergangenheit zusammenbricht, desto mehr öffnet sie ihr Herz für den einzigen, der sie beschützt und versteht: Alex offenbart ihr seine Liebe, doch Lili möchte sich trotz ihrer Gefühle für Alex und der Möglichkeiten in der modernen Welt ihrer Verantwortung in der Geschichte stellen. Wird Alex die nötige Magie entwickeln, Lili aus der Gegenwart zu befreien?

 
Projektbeschreibung

Das Musical Lili Marie ist ein künstlerisch-pädagogisches Projekt an der Rosa-Luxemburg-Oberschule, bei dem es darum geht, von der Idee bis zur professionellen Realisierung einen Produktionsprozess in Gang zu setzen, der die unterschiedlichsten Bereiche umfasst: Kreativität in Sprache, bildender Kunst, Schauspiel und Tanz, Gesang und Musikensemblespiel, Technik und Logistik, Kalkulation und Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, wie und auf welche Weise die verschieden Ebenen miteinander vernetzt sind und funktionieren. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit Öffentlichkeitsarbeit und Aufführungen der realen Welt stellen, also nicht nur theoretisch im Unterrichtsraum agieren. Daraus erwachsen die notwendige Motivation und Ausdauer, sich auch schwierigen Problemen zu stellen und diese zu lösen. Wir fördern dabei in den verschiedenen themenbezogenen Arbeitsgruppen das Teamwork, in denen Formulierungen wie „sich positiv einbringen“ oder „sich sinnvoll zurücknehmen können“ mit erlebter Erfahrung gefüllt werden. Die Teams werden von professionellen Fachleuten geleitet: Buch und Lyrics durch den Roman- und Hörspielautor Holger Siemann, Regie und Bühnenbild durch den Regisseur Franz Rautenstock, Audiotechnik und CD-Produktion durch den Toningenieur Stefan Sikora, um nur einige zu nennen. Die Teams begannen im November 2006 ihre Arbeit; die Premiere war am 14. Januar 2008 in der neuen Aula der RLO.

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Außerdem wurde „Lili Marie“ im Juni 2008 nochmals in der Aula aufgeführt.

Musikalische Leitung: Burkhard F. Fabian + Regie: Franz Werner Rautenstock + Kostüme und Maske: Arthur Sandow + Licht: Paul Köppen + Ton: Stefan Sikora + Video: Anton Schubert + Dramaturgie: Gianna Gillert + + Lili: Pia Reiser + Alex: Julius Olschowski + Sandy:  Elisabeth Goder + Steven: Ingo Siara + The Queen: Liza Splett + Jazzdanceensemble Sabine Kammer + Chor und Bigband: Brassnost and the Funkow Groovers + Solovioline: Charlotte Petersen + + Buch: Gianna Gillert, Holger Siemann, Burkhard F. Fabian + Lyrics:  Leistungskurs Musik und Klasse 10.4 der RLO 07/08 + Musik: Florian Rothe, Marcus Merkel, Burkhard F. Fabian, Fritzz Kingdom + + Cover & Design:  Moritz Gleß und Björn Gleß + + Ausstattung: RLO und ConcertWorks

Link: Playlist Musical „Lili Marie